Handball HSG Dreiland am Ende stark

Handball
Marco Bödeker (HSG Dreiland, am Ball) setzt sich durch.          Foto: Michael Hundt

Weil am Rhein (mhu). „Spitzenreiter, Spitzenreiter!“ Die Mannschaft der HSG Dreiland feierte ausgiebig den am Ende klaren 38:28-Erfolg über die HBL Heitersheim – und damit von den Verlustpunkten her den Sprung an die Tabellenspitze. Aber die Hausherren taten sich ungewohnt schwer gegen einen Gegner, der mit zahlreichen Nachwuchsspielern antrat.

Zur Halbzeitpause führten die Hausherren nur knapp mit 16:15, zeigten im Abwehrverhalten und im Abschluss einige Schwächen. Insbesondere die linke Abwehrhälfte der HSG war immer wieder störungsanfällig, so dass die Gäste über diese Seite kontinuierlich zum Erfolg kamen. „Die erste Halbzeit war einfach nur ein Trauerspiel“, sagte Aktivensprecher Nils Haunschild. „Die Abwehr war viel zu behäbig und zu fahrig.“

Erst in der zweiten Halbzeit kamen die HSGler besser ins Spiel. Ab der 40. Minuten nutzten die Hausherren eine konditionelle Schwächephase der Gäste und zogen mit zehn Treffern davon. Diesen Rückstand holten die Handball-Löwen nicht mehr auf.

Vom Pech verfolgt beleibt weiterhin die Mannschaft der SG Maulburg/Steinen. Bis zur 55. Minuten konnte die Mannschaft von Spielertrainer André Leuchtmann bei der SG Waldkrich/Denzlingen mithalten, erlitt dann aber wie so oft in den letzten Spielen einen Einbruch und verlor die Auswärtspartie mit 24:29.

„Uns fehlt in dieser Phase des Spiels einfach immer wieder die Cleverness“, so Leuchtmann. Einige Entscheidungen werden überhastet getroffen, was zu Ballverlusten führte, die dann wiederum in der Abwehr nicht kompensiert werden konnten.

„Diese Situation muss man erleben, das kann man auch nicht trainieren“, nimmt Leuchtmann vor allem seine Nachwuchsspieler in Schutz. Aufgrund der geringen Tiefe im Kader musste die SG Maulburg/Steinen mit vier A-Jugend-Spielern im Elztal antreten.

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