Handball HSG Dreiland weiterhin spitze

Michael Hundt
Kevin Welte (links, hier im Spiel gegen Mimmenhausen) sorgt beim TV St. Georgen für das Unentschieden. Foto: Michael Hundt

Die Herren der HSG Dreiland haben in einem dramatischen Spiel beim TV St. Georgen die Tabellenspitze in der Aufstiegsrunde der Landesliga behauptet. Dank Kevin Welte erspielte die HSG beim Favoriten ein 28:28.

Von Michael Hundt

St. Georgen/Schwarzwald. Der Treffer von Kevin Welte besiegelte zehn Sekunden vor der Schlusssirene das Unentschieden zwischen dem TV St. Georgen und der HSG Dreiland.

Dramatischer konnte die Schlussminute nicht verlaufen. Mit zwei Treffern waren die Gäste aus dem Dreiländereck im Rückstand, als nur noch 57 Sekunden zu spielen waren. Lucas Hopp brachte die HSG auf einen Treffer heran. Die Hausherren nahmen eine Auszeit, um zu besprechen, wie man den möglichen Sieg sichern will. Doch Nils Haunschild blockte den Wurf von Theo Assfalg, der Ball prallte zu Welte, der mit einem Tempogegenstoß für das nicht mehr für möglich gehaltene Unentschieden sorgte. „Am Ende war es für uns eine Verkettung glücklicher Ereignisse“, kommentierte Teamsprecher Nils Haunschild den Weg zum Remis.

Die Begegnung zwischen dem derzeitigen Tabellenersten aus Weil am Rhein und dem aktuellen Zweiten des Klassements aus St. Georgen hielt genau das, was es im Vorfeld versprach: Ein Duell um die Tabellenführung auf Augenhöhe. Während in der ersten Halbzeit die Hausherren die bestimmende Mannschaft auf der Platte war, zeigten die Gäste in der zweiten Halbzeit, dass sie beim Aufstieg in die Südbadenliga ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben. Fakt ist: Der Weg nach oben führt sowohl über die Dreiländer als auch über die Schwarzwälder.

Aus Sicht der Gäste war das Unentschieden etwas glücklich, aber auch verdient. Über die gesamte Partie lag die Mannschaft von Cheftrainer Bruno Kempf nie in Führung. Nur beim Stand von 15:15 und am Ende stand es Unentschieden. Einmal waren die Hausherren sogar mit sechs Toren Vorsprung vorne.

Die HSGler steckten nie auf, kämpften sich immer wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zurück in die Partie. „Es war im Prinzip wie gegen Mimmenhausen. Wir mussten uns erst wieder sortieren und neu einstellen“, so Haunschild. Immerhin war mit Niklas Weber wieder ein wichtiger Baustein in der Abwehr der HSG Dreiland mit von der Partie.

„Wir sind immer irgendwie dabei geblieben und haben uns zusammengerissen“, beschreibt Haunschild einen den Schlüssel zum Punktgewinn. Auch die Abwehr hatte einen wesentlichen Anteil. Als die Hausherren in der ersten Halbzeit auf 9:3 davongezogen waren, ließ die Defensive keinen weiteren Treffer zu und ermöglichte es dem Angriff so, auf 9:8 heranzukommen. Und dann war da ja auch noch Kevin Welte. Der Rechtsaußen verwandelte drei Siebenmeter und erzielte acht weitere Tore aus dem Feld heraus. Sein wichtigstes war mit Sicherheit der Schlusstreffer.

Tore für die HSG Dreiland: Welte 11/3, Knössel 4, Haunschild 4, Müller 3, Hopp 2, Ahrens 1, Maraj 1, Weber 1, Sain 1.

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