Handball Im Angriff einfach zu harmlos

Zu selten finden Daniel Winkelbeiner und die SG Maulburg/Steinen die Lücke in der gegnerischen Abwehr. Foto: Grant Hubbs

19 Tore in 60 Minuten sind meist viel zu wenig, um ein Handballspiel für sich zu entscheiden. Das mussten die Landesliga-Männer der SG Maulburg/Steinen zum Auftakt der neuen Saison leidvoll erfahren. Die HG Müllheim/Neuenburg nahm beim 27:19 (10:6) beide Zähler mit.

Von Mirko Bähr

Steinen. „Wir waren im Angriff zu harmlos, strahlten vor allem in der ersten Halbzeit nur wenig Torgefahr aus“, machte Spielertrainer André Leuchtmann klar. Der fungierte diesmal bis auf die Anfangsphasen der beiden Halbzeiten ausschließlich als Trainer von der Seitenlinie aus. Notgedrungen. Eine Wadenverletzung ließ einen Einsatz nicht zu. „Ich habe es versucht, aber es ging nicht“, meinte Leuchtmann, der zudem auf Jerrik Bartram verzichten musste.

Die ersten 17 Minuten waren die Hausherren noch auf Augenhöhe. Nico Knoblich, der beste Werfer der SG am Samstag, hatte drei der vier SG-Tore erzielt. Dann nahm der Gast, allen voran Jonas Dinse, das Heft in die Hand und schoss sich bis zur Pause eine 10:6-Führung heraus.

Diesen Vorsprung verwaltete die Equipe aus dem Markgrafenland auch in der zweiten Hälfte, wobei die SG beim Stand von 10:12 nach 35 Minuten nochmals kurz am Remis schnuppern durfte. Dann legte die HG, diesmal angeführt von Matti Huber, wieder einen Zwischenspurt ein. So war die Partie des ersten Spieltages der Landesliga Süd, Staffel 2, frühzeitig entschieden. In der 49. Minute lag Müllheim/Neuenburg mit 21:14 in Front.

Der SG gingen, weil kaum Wechselmöglichkeiten vorhanden, die Kräfte aus. Das machte sich auch auf der „Strafbank“ bemerkbar. So bekamen nacheinander Marco Posovszky, Paul Füchsel und Marvin Grun Zwei-Minuten-Strafen aufgebrummt. Die HG hatte leichtes Spiel. Wobei sie sich immer wieder an SG-Torhüter Yannik Ahrens die Zähne ausbissen. „Er hat stark gehalten“, lobte Leuchtmann. Und besser hätten es seine Mannen in der zweiten Hälfte in der Offensive gemacht. „So schlecht, wie es das Ergebnis aussagt, war es nicht“, bilanzierte Leuchtmann, der hofft, nächste Woche wieder mitmischen zu können.

Tore für SG: Knoblich 6, Grun 5, Störk 1, Füchsel 1, Winkelbeiner 5, Posovszky 1.

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