Handball Nach der Pause auf Augenhöhe

Trainer Ralf Wiggenhauser verliert mit den Red Sparrows das Heimspiel gegen Zwickau.Foto: zVg Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/nod). Die Zweitliga-Handballerinnen der Red Sparrows HSG Freiburg haben am vergangenen Wochenende ihre Heimpartie am 15. Spieltag gegen den Aufstiegsaspiranten BSV Sachsen Zwickau mit 21:29 verloren.

Die Gastgeberinnen zeigten jedoch abermals eine kämpferische Leistung und konnten trotz deutlichem Halbzeitrückstand das Spiel offen halten.

Die Kräfteverhältnisse waren zu Beginn der Partie schnell geklärt. Die Freiburgerinnen gingen zwar in den Anfangsminuten zweimal in Führung, doch der Tabellenzweite aus Zwickau nahm das Spiel dann bald in die Hand und setzte sich mit einem 5:0-Lauf auf 6:2 ab.

Den Freiburgerinnen misslang es, ihr Tempospiel konsequent zu Ende zu spielen, und sie zeigten in der ersten Halbzeit gerade defensiv zu wenig. Nach 15 Minuten stellte HSG-Trainer Ralf Wiggenhauser von der anfänglichen 3:3-Deckung auf die gewohntere 6:0-Verteidigung um. Die Offensivgewalt der Zwickauerinnen war dennoch nicht zu stoppen. Angeführt von Pia Adams (7/4) und Jenny Choinowski kamen die Gäste immer wieder zu freien Würfen auf das Freiburger Tor. So gingen die Zwickauerinnen verdient mit 15:9 in die Halbzeitpause.

„Wir hatten keinen Zugriff in der Abwehr und konnten keinen unserer Tempogegenstöße nutzen. Da wird es natürlich für jede Mannschaft schwierig, gegen Zwickau zu treffen. Ich habe in der Pause gesagt, es fühle sich ein bisschen so an, wie wenn ein Leichtgewichtsboxer gegen einen Schwergewichtsboxer kämpft. Zwickau hat eine herausragende Mannschaft mit einem erstligareifen Kader. Nichts desto trotz ärgert es mich natürlich, wenn wir in der Abwehr die Basics nicht bringen“, kommentierte Red Sparrows-Coach Ralf Wiggenhauser den Verlauf der ersten Halbzeit.

Mit dem deutlichen Rückstand im Rücken kamen die Freiburgerinnen mutig und kämpferisch aus der Kabine. Mit zunehmender Sicherheit in der 6:0-Abwehr und wichtigen Defensivstopps kämpften sich die Red Sparrows wieder in die Partie. Angeführt von Kapitänin Carolin Spinner, die mit zehn Toren und einer 100-prozentigen Quote bei ihren acht Siebenmetern überzeugte, holten die Freiburgerinnen Tor um Tor auf.

In der 53. Minute brachte Leonie Hartl die Red Sparrows auf 20:23 ran, und für ein paar Minuten schien die Sensation greifbar nahe. Doch die Gäste ließen in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und beendeten das Spiel mit einem 5:0-Lauf in den letzten fünf Minuten.

„Am Ende haben wir deutlich verloren, doch das ist für mich zweitrangig. Bis zur 55. Minute war es ein offenes Spiel, und wir haben uns wirklich bravourös zurück ins Spiel gekämpft. Der Schlüssel in der zweiten Halbzeit war ganz klar die Abwehr. Wir haben dort Sicherheit gewonnen und wurden auch offensiv besser“, resümiert Wiggenhauser.

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