Handball Niederlage macht Hoffnung

Hannah Person musste mit der HSG Freiburg eine weitere Heimniederlage hinnehmen (Archivfoto). Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/nod). Die Zweitbundesliga-Handballerinnen der Red Sparrows HSG Freiburg können ihre Heimschwäche auch im siebten Anlauf nicht ablegen. Die Partie gegen Werder Bremen wurde am Samstag mit 26:30 (12:18) verloren. Im Vergleich zu den Vorwochen war jedoch eine deutliche Leistungssteigerung festzustellen.

Auf sich selbst schauen und wieder ruhiger und klarer in ihrem Spiel werden. Das war der Fokus, den Red Sparrows-Coach Ralf Wiggenhauser im Vorfeld der Partie gesetzt hatte. Er setzte zunächst auf eine ungewöhnliche Startformation. Liza Ehret und Luciana Villavicencio, die beide in dieser Saison noch nicht viele Spielminuten sammeln konnten, begannen auf den Flügeln. Die eigentlich dort beheimatete Hannah Person zog dafür in die Mitte und Kathrin Disch von dort an den Kreis.

Die überraschende Aufstellung zeigte gleich zu Beginn Wirkung. Durch Treffer von Angelika Makelko und Nadine Czok erwischten die Red Sparrows einen Blitzstart und gingen mit 4:0 in Führung. Die Bremerinnen, angeführt vom 17-jährigen Toptalent Nina Engel, sahen sich schon nach sechs Minuten gezwungen, das erste Timeout der Partie zu nehmen. Es zeigte aber nur bedingt Wirkung. So führten die Freiburgerinnen nach elf Spielminuten komfortabel mit 7:2.

Die Gäste aus Bremen steigerten sich jedoch im Verlaufe der ersten Halbzeit deutlich. So stand es in der 19. Minute 9:9. Die Bremerinnen wurden nun immer stärker und setzten sich mit einem 9:2-Lauf bis zur Pause auf 18:12 ab.

HSG-Auftritt nach der Pause recht ordentlich

Die Freiburgerinnen, die in der vergangenen Woche immer wieder mit einem Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit zu kämpfen hatten, kamen auch dieses Mal schleppend aus der Kabine, konnten sich aber, anders als in den Vorwochen, langsam wieder in die Partie kämpfen. Nadine Czok, die mit zehn Toren beste Werferin des Abends war, hielt die Red Sparrows mit einer souveränen Leistung von der Siebenmeter-Linie (7/7) im Spiel.

In der Schlussphase war es dann vor allem Maja Zeides (5), die, immer wieder aus der zweiten Reihe durchbrechend, die Freiburger Aufholjagd befeuerte.

Nach 55 Minuten brachte Zeides die Red Sparrows mit ihrem Tor zum 23:25 auf zwei Tore heran. Die Bremerinnen schlugen allerdings schnell zurück, und Annika Fröhlich stellte mit drei Toren in Folge die Weichen auf Sieg. Am Ende verloren die Red Sparrows. trotz phasenweise sehr guter Leistungen, mit 26:30 gegen den SV Werder Bremen, der damit in diesem Jahr weiter ungeschlagen bleibt. Die Freiburgerinnen verweilen indes mit 3:21-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

„Ich bin natürlich enttäuscht über das Ergebnis. Überhaupt nicht enttäuscht bin ich aber über das Spiel. Wir hatten einen guten Start, lagen dann zur Halbzeit deutlich zurück, kamen aber später wieder auf zwei, drei Tore heran. Bremen konnte allerdings immer wieder zurückschlagen“, analysierte Coach Wiggenhauser die Partie.

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