Handball Punkt hart erkämpft

Kann es nicht fassen: Christian Weber. Foto: Archiv

Rastatt - „Es ist ein Wunder, dass wir überhaupt einen Punkt holen durften“, findet Christian Weber, Coach der HSG Dreiland deutliche Worte. Die Auswärtspartie in der Frauen-Südbadenliga bei der HR Rastatt/Niederbühl endete 29:29 (12:16). Weber Zorn richtete sich an die Referees Pascal Huber/Martin Jante (SG Dornstetten). „Beide Schiris haben alles gegeben, dass wir leer ausgehen. Was aber noch viel schlimmer ist, dass sie Verletzungen in Kauf genommen haben.“ So seien Schläge ins Gesicht nicht geahndet worden, genauso, wenn von hinten in den Wurfarm gegriffen wurde oder ein Schüpfen in der Luft. „Mir fehlen echt die Worte, aber das war lebensgefährlich, hier auf dem Feld zu stehen.“

Dass man am Ende noch einen Zähler mit nach Hause nehmen konnte, habe alle im Team sehr gefreut. „Das war sehr emotional am Ende“, sagt der Trainer. Man nehme den Punkt mit, immerhin habe man ihn sich hart erkämpft.

Spielerisch lief es nicht so rund bei der HSG. Harzverbot herrschte in der Halle. „Damit tun wir uns schwer“, weiß Weber. Das spiegelte sich vor allem in Halbzeit eins in Zahlen wieder. „Unserer Wurfquote lag bei 40 Prozent.“ Das sei natürlich viel zu wenig.

Dafür habe sich seine Mannschaft vehement gegen die Niederlage gestemmt. „Das zeigt mir, dass die Mannschaft funktioniert, dass sie will und gemeinsam kann“, freute sich Weber.

Tore für HSG Dreiland: Weber 4, Poudziunaite 1, Darius 1, Wollschläger 10/8, Friedlin 3, Gruber 10.

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