Handball Red Sparrows bleiben ungeschlagen

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Jubel bei den Red Sparrows. Auch die Reserve aus Bietigheim wurde besiegt. Foto: Archiv

Freiburg (pd). Eine gut gefüllte Wentzingerhalle sah ein hart umkämpftes Spitzenspiel zwischen den Red Sparrows und der Erstliga-Reserve aus Bietigheim. Von Beginn an dominierten die beiden Abwehrreihen die Partie.

„Nach acht Siegen in acht Spielen können wir sehr mit unserer Leistung zufrieden sein, auch wenn es nicht unser bestes Spiel am Wochenende war. Die Mannschaft hat einen starken Charakter gezeigt und für schwierige Spielsituationen gute Lösungen gefunden“, freute sich Sparrows-Trainer Igor Bojic.

Nach einem guten Start schlich sich im Angriff der Heimmannschaft die eine oder andere Ungenauigkeit ein, so dass es nach 17 Minuten 7:7 stand. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die beiden roten Karten gegen Angelika Makelko (24.) und Mathilda Ehlert (30.) passten da aber nicht wirklich zu der hart, aber fair geführten Partie.

Die Red Sparrows gingen mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause. Diese schien dann beiden Teams nicht gut bekommen zu sein. Denn die Kontrahenten machten zunächst einen verunsicherten Eindruck. Sowohl die Abwehr der Red Sparrows als auch die der Gäste aus Bietigheim leistete sich viele einfache Fehler. Mit dem 18:15 durch Rebecca Dürr konnten sich die Red Sparrows etwas absetzen und bekamen mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen. In der Folge agierte die Bundesligareserve aus Bietigheim im Angriff entschlossener und nahm in Unterzahl konsequent den Torhüter vom Feld, um im Angriff in Gleichzahl agieren zu können. Dies konnte in der 51. Minute die aufmerksame Debora D’Arca nutzen und erzielte nach einem Ballgewinn ihr erstes Saisontor zum 26:21.

Getragen durch lautstarke Unterstützung von der Tribüne konnten die Red Sparrows spielerisch zwar nicht immer überzeugen, kompensierten dies jedoch mit hoher Bereitschaft in der Abwehr.

Am Ende gelang es den Spatzen einen sicheren 32:26-Erfolg einzufahren. So kommt es am nächsten Sonntag zum Spitzenspiel der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften aus Freiburg und Schozach. „Bietigheim hat es uns nicht leicht gemacht. Zwischenzeitlich sind wir ziemlich kopflos auf dem Feld umher gerannt“, erklärte Rückraumspielerin Chrissi Baum.

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