Handball, Relegation Die gute Saison jetzt versüßen

Michael Hundt
Für Sharena Hasler und die SG Maulburg/Steinen heißt es am Samstagabend einen guten Grundstein in der Relegation zur Südbadenliga zu legen. Foto: /Michael Hundt

Am Samstag starten die Frauen der SG Maulburg/Steinen in die Relegation zur Südbadenliga.

Nach dem sportlich erfolgreichen Verlauf der Saison 2022/23 dürfen sich die Frauen der SG Maulburg/Steinen und die Männer der HSG Dreiland (siehe nebenstehenden Bericht) nun über die Teilnahme an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Südbadenliga freuen.

Die reguläre Saison in der Landesliga Süd haben die Frauen der SG Maulburg/Steinen auf dem dritten Platz abgeschlossen. Doch weil die zweitplatzierte HSG Dreiland nicht für die Relegationsspiele gemeldet haben, darf nun die Mannschaft von Trainer André Leuchtmann den Sprung in die Südbadenliga versuchen.

Am Samstagabend (18 Uhr) empfängt die SG Maulburg/Steinen in der Steinener Sporthalle im Hinspiel die Auswahl des BSV Sinzheim. Dort gilt es sich für das Rückspiel am 14. Mai eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. „Man kann jetzt darüber streiten, ob das ein Vor- oder Nachteil ist“, sagt Leuchtmann. „Schlussendlich sind es zwei Spiele. Eins zuhause, eins auswärts.“

Es wird allerdings keine leichte Aufgaben werden, denn personell kriecht die SG derzeit auf dem Zahnfleisch. „Wir haben nur neun Feldspielerinnen und eine Torhüterin. Wir sind da ein bisschen dezimiert“, erklärt Leuchtmann.

Auch wenn die SG Maulburg/Steinen zu den dominierenden Teams in der abgelaufenen regulären Saison in der Landesliga Süd zählten, so war nicht auch zwingend mit einer Teilnahme an der Relegation zu rechnen. Entsprechend haben einige Spielerinnen schon ihren Urlaub gebucht.

Doch Leuchtmann und sein Co-Trainer Karsten Haas haben es in der Saison immer wieder geschafft, auch mit einem kleinen Kader die Partien erfolgreich zu gestalten. „Die Mädels, die jetzt dabei sind, sind gut genug“, lobt der Trainer seine Mannschaft. Wichtig ist es, dass die Gastgeberinnen möglichst wenige Tore kassieren, also eine gute Abwehr stellen. Gerade in den letzten beiden Spielen hatten die SG-Spielerinnen genau hier ihre Achillesferse. „Wir müssen unsere Stärken einfach ausspielen“, fordert Leuchtmann und will den Gegner von Beginn an richtig unter Druck setzen.

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