Handball Sorgen Torhüter für eine überraschung?

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Yannik Oster (TV Todtnau) im Zweikampf. Foto: Hundt

Todtnau (mhu). Fast fünf Wochen Wettkampfpause haben die Herren des TV Todtnau nun schon hinter sich. Die nicht nachvollziehbare Spielplanung des Südbadischen Handball-Verbandes sorgt immer wieder für große Lücken und Wettkampfpausen, die bei Spielern und Trainer für Kopfschütteln sorgen. „Das ist für uns wieder einmal eine Standortbestimmungen“, sagt Todtnaus Cheftrainer Felix Hodapp. „Konstanz wird zuhause sehr schwer für uns. Die haben gute Spiele gezeigt.“

Ein wirklich klares Tabellenbild ergibt sich in der Abstiegsrunde der Landesliga Süd derzeit nicht. Zwischen sechs und neun Partien haben die sieben Mannschaften bisher absolviert. Sowohl Todtnau als auch der kommende Gegner, die HSG Konstanz III, haben bisher sieben Spiele absolviert.

Auch wenn der TV Todtnau in der Maximalbesetzung an den Bodensee reisen kann, wird das Spiel gegen die dritte Mannschaft der HSG Konstanz kein leichtes Unterfangen. Nicht nur das die Handballer aus dem Oberen Wiesental die besagte Wettkampfpause überstehen mussten, eineinhalb Wochen war in der Silberberghalle außerdem kein Training möglich. Die Heimstätte des TV Todtnau war aufgrund einer kulturellen Veranstaltung für die Handballer nicht zugänglich.

Mit Respekt fahren die Todtnauer an den Bodensee, mit dem Wissen, dass Konstanz klar in der Favoritenrolle ist. Der große Trumpf des TVT ist das Torhüterduo Simon Sorke und Max Eckert, die schon so manchem Gegner mit ihren Paraden zur Verzweiflung gebracht haben. „Ohne die beiden würde es bei noch viel schlimmer aussehen“, weiß Hodapp um die Bedeutung und die Leistungen der beiden Schlussleute. „Die beiden können den Unterschied in einem Spiel ausmachen. Daher hoffen wir auch ein wenig auf den Überraschungsmoment.“ Die Erwartungen des Trainers sind also entsprechend hoch. Die Motivation bei der Mannschaft hat zum Glück in der Pause nicht nachgelassen.

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