Handball Zwei Derbys in zwei Tagen

Michael Hundt

Die Rollen scheinen klar verteilt, wenn am heutigen Donnerstag die Handballer des TV Todtnau zum Nachholspiel die HSG Dreiland in der heimischen Silberberghalle empfangen. Denn es spielt der Tabellenvorletzte gegen den Tabellenzweiten der Landesliga. Doch auf Seiten der HSG Dreiland ist man nach dem vergangenen Wochenende gewarnt.

Von Michael Hundt

Todtnau. Schon in der vergangenen Woche musste der TV Todtnau zwei Partien innerhalb von nur zwei Tagen absolvieren. Diese Belastung hat die Mannschaft von Trainer Felix Hodapp bestens verkraftet. Denn die beiden Partien brachten die lange ersehnten Saisonsiege eins und zwei. Doch waren mit dem TB Kenzingen und den Handball Löwen Heitersheim zwei Mannschaften Gegner, die in der Tabelle ebenfalls weiter unten stehen, kommt mit der HSG Dreiland nun ein richtig dicker Brocken – und das gleich doppelt.

Auf Seiten der Gäste ist man vorsichtig, auch wenn die Mannschaft von Trainer Bruno Kempf als klarer Favorit in die Silberberghalle fährt. Am vergangenen Wochenende gab es bei der Reservemannschaft der Handball Union Freiburg eine bittere Niederlage, die immer noch in den Köpfen der Spieler sitzt.

„Wir müssen von Anfang an Gas geben und dürfen den Gegner nicht unterschätzen“, sagt HSG-Aktivensprecher Nils Haunschild. „Die Niederlage hat uns schon ein wenig geknickt, weil sie halt ärgerlich und unnötig war.“ Auch wenn der TV Todtnau derzeit erst zwei Spiele in der Saison gewonnen hat, ist der Gegner mehr als gefährlich, hat durch die beiden Siege am vergangenen Wochenende das Momentum auf seiner Seite. Bei den Weiler Handballern will man sich daher nicht überraschen lassen und mit zwei Siegen gegen die Schwarzwälder einen moralischen Grundstein für das Spitzenspiel gegen die HG Müllheim/Neuenburg Anfang Februar legen.

„Im Prinzip sind wir schon Favorit, aber nachdem Todtnau am Wochenende zwei Mal gewonnen hat, haben sie durchaus einen Lauf“, so Haunschild. Dass die Partie in Todtnau stattfindet, sieht Haunschild als weiteren Vorteil für die Gastgeber.

Dass seine Mannschaft spielerisch noch nicht das Niveau der Teams von der Tabellenspitze hat, weiß Felix Hodapp. So sah er am vergangenen Wochenende im spielerischen und technischen Bereich noch Potenzial zum Ausbau der Fähigkeiten. Aber das Selbstvertrauen seiner Spieler ist nach den beiden Erfolgen ein ganz anderes. Zudem stimmt auch die Physis seiner Spieler, so dass die Gäste aus Weil einen heißen Tanz in der Silberberghalle erwarten dürfen.

Für Zuschauer ab 18 Jahren gilt die 2G+-Regel. Die Silberberghalle darf nur noch mit einem Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis (technisch mit QR-Code scanbar - gelbes Impfbuch nicht zulässig) betreten werden. Personen, die nicht unter die unten aufgeführten Ausnahmen fallen, müssen zusätzlich noch einen tagesaktuellen Schnelltestnachweis vorlegen. Die Nachweise werden in Verbindung mit dem Personalausweis kontrolliert.

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