Handball Zwickau ist eine Nummer zu groß

Nadine Czok trifft in Zwickau viermal.Foto: zVg/Unger/BSV Foto: Die Oberbadische

Freiburg (pd/mib). Die Red Sparrows der HSG Freiburg haben beim Favoriten BSV Sachsen Zwickau keine Überraschung landen können und mussten sich am Ende klar mit 13:21 (8:7) beugen. Aber: Die Gäste zeigten defensiv eine starke Leistung und hielten das Zweitliga-Spiel lange Zeit offen. 


„Mit acht Toren zu verlieren, hört sich zwar deutlich an, aber gerade in Halbzeit eins lag lange Zeit die Überraschung in der Luft“, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Das Spiel hatte nahezu perfekt aus Freiburger Sicht begonnen. Eine starke Teamleistung, eine sichere Abwehr und eine gute Svenja Wunsch im Tor brachten nach 15 Minuten sogar eine 6:2-Führung.

Einziges Manko: „Wir konnten kein größeres Kapital schlagen. Die Möglichkeit, deutlich höher zu führen, war da“, befand Coach Ralf Wiggenhauser. Zwickau kam wieder heran, doch ging Freiburg mit einer 8:7-Führung in die Pause.

Die zweite Halbzeit war dann eine Halbzeit zum Vergessen aus Sicht der Breisgauerinnen. Der einzige Treffer von Simone Falk in Minute 43 markierte das erste von nur fünf Freiburger Toren. „Nach der Pause wurde es schwierig. Die Kräfte schwanden bei uns“, erklärt Wiggenhauser. „Und mit 13 Toren gewinnt man eben kein Handballspiel.“

Nadine Czok traf viermal, davon dreimal vom Siebenmeterstrich, und Rebecca Dürr durfte zweimal jubeln.

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