Handelsstreit US-Handelsminister dämpft Erwartungen an Trump-Xi-Treffen

US-Handelsminister Wilbur Ross hat Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China gedämpft. Foto: Gian Ehrenzeller/Keystone Foto: dpa

Washington - US-Handelsminister Wilbur Ross hat Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Handelsauseinandersetzung zwischen den USA und China gedämpft.

Mit Blick auf das erwartete Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping beim G20-Gipfel in Japan Ende Juni sagte Ross am Sonntag dem "Wall Street Journal": "Ich denke, das Ergebnis beim G20 dürfte höchstens eine Vereinbarung zur aktiven Wiederaufnahme der Verhandlungen sein."

Auf der Ebene der Präsidenten werde aber nicht über die Details eines möglichen Abkommens gesprochen. Zu erwarten seien dort allenfalls neue Grundregeln für die Diskussion und eine Art Zeitplan für weitere detaillierte Verhandlungen. Ross äußerte sich zugleich zuversichtlich, dass es weitere Verhandlungen geben werde. Es sei jedoch unklar, wie schnell das gehen werde.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt sind seit Monaten in eine erbitterte Handelsauseinandersetzung verstrickt. Die US-Regierung hat die Hälfte aller chinesischen Importe mit Sonderzöllen belegt. Trump droht damit, diese Strafmaßnahmen auf alle Einfuhren aus China auszuweiten. Die chinesische Regierung hat ihrerseits mit Gegenzöllen reagiert.

Trump will sich am Rande des G20-Gipfels am 28. und 29. Juni in Osaka (Japan) mit Xi zusammensetzen und über das Thema reden. Offiziell ist ein bilaterales Treffen der beiden noch nicht bestätigt.

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