Hasel „Als Quereinsteigerin sieht man vieles anders“

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Melanie Kohlbrenner.                                                                               Foto: zVg

Hasel. „Es gibt einiges, das wir in Zukunft anpacken müssen“, sagt Melanie Kohlbrenner. Der 41-Jährigen, die sich für das Amt der Bürgermeisterin im Erdmannsdorf bewirbt, liegt der Erhalt der Grundschule genauso am Herzen wie der Ausbau der Betreuung, die Nachverdichtung, die Unterstützung der Landwirte, die Zusammenarbeit mit den Hasler Vereinen und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Motiviert ist Melanie Kohlbrenner in jedem Fall. „Hasel ist für mich mehr als mein Wohnort. Ich bin in Hasel daheim. Hier bin ich geerdet, kann auf einem langen Spaziergang durch unser Dorf durchatmen.“ Sie sei noch jung und frisch genug, sich mit ganzer Kraft einer neuen Herausforderung zu stellen und diese Chance zu nutzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kandidatin, die betont, dass ihr Hasel am Herzen liege. „Hasel und die Menschen sind es wert, sich reinzuknien, die Ärmel hochzukrempeln und kräftig anzupacken.“

In erster Linie zähle für die Wähler, ob sie als Bewerberin die Voraussetzungen für ein solches Amt mitbringe. Durch ihre berufliche Laufbahn habe sie eine breite Wissensbasis erwerben können, heißt es in der Mitteilung. „Das deutsche Recht begleitet mich von Anfang an, die Verwaltungstätigkeit seit nunmehr neun Jahren.“ Als Quereinsteigerin sehe sie viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel, was, so Melanie Kohlbrenner, ein Vorteil sei. Wer Kommunalpolitik als Bürgermeisterin in Hasel machen und gestalten wolle, der müsse sich umfassend engagieren. Es gelte, einen langen Atem zu zeigen und beharrlich zu sein.

Als Vorteil sieht Melanie Kohlbrenner auch an, in Hasel beheimatet zu sein. „Ich bin vor Ort, sehe jeden Tag in meinem persönlichen Alltag Dinge, die ein Außenstehender nicht sieht. Den Ort mit seinen Strukturen und Besonderheiten zu kennen und mit den Menschen hier verbunden zu sein, das ist in meinen Augen eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit als Bürgermeisterin.“

Sie sei überzeugt, so die Kandidatin, gemeinsam mit den Einwohnern, einem motivierten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung sowie dem Gemeinderat Hasel weiter voranzubringen und eine gute Zukunft zum Nutzen aller Bürger gestalten zu können. Melanie Kohlbrenner: „Ich bewerbe mich um das Amt der Bürgermeisterin für Hasel – und nur für Hasel - weil ich meine Fähigkeiten und meine Kraft voll in den Dienst meiner Heimatgemeinde stellen will.“

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