Hasel Fröhliche Stimmung, Saures zum Schluss

Hasel (os). Die in diesem Jahr besondere, weil von drei Jubiläen begleitete Hasler Buurefasnacht (Habufa) klang am Montag ganz traditionell mit Heringessen und Kinderumzug aus.

Am späten Vormittag fanden sich die älteren Närrinnen und Narren aus dem Dorf nebst den Mitgliedern der drei Habufa-Vereine, Sport-, Musik- und Gesangverein, im Bürgersaal ein. Für die genannten Vereine zogen die Vorstandsleute Albert Senger (Musikverein), Angelika Hartl (Gesangverein) und Martin Schick (Sportverein), teilweise noch närrisch kostümiert, teilweise schon wieder in Zivil, beim Verzehr von saurem Hering mit Süßkartoffeln durchaus zufrieden Bilanz.

Die Hallenveranstaltungen am Donnerstag, Freitag und Samstag waren durchweg gut besucht, wenngleich der Hemdglunki etwas mehr Besucher hätte vertragen können. Kamen am Donnerstag und Samstag dann zur Narren-Party auch viele Auswärtige, so war der Freitag mit dem Tratschobe wieder ein Hasler Dorfevent ganz eigenen, eben individuell Hasler Zuschnitts, sagte Angelika Hartl. Dabei hätten die Akteure einmal mehr ihr närrisches Unterhaltertalent unter Beweis stellen können.

Am Sonntag war, so sagte für den Sportverein Martin Schick, die Zuschauerresonanz sicher wetterbedingt, aber auch wegen der in vielen Jahren gewachsenen Teilnehmerschar und ihrem anerkannt bunten Gepräge noch stärker gewesen als in den Vorjahren. Auch viele Wehrer Gäste hätten an diesem fast frühlingshaft schönen Sonntag der Habufa mittels eines kurzen Spaziergangs ihre Aufwartung gemacht, so der Eindruck des SV-Frontmannes.

Die Stimmung war den ganzen Sonntag über bestens, und die örtlichen Vereine hätten mit Speis und Trank auch gute Umsätze gemacht, fügte Angelika Hartl an. Besonders erfreut sei man darüber, dass keinerlei negative Randerscheinungen zu verzeichnen waren, die Veranstaltungen allesamt friedlich und heiter abliefen.

Angelika Hartl gestaltete am frühen Montagnachmittag dann das Programm des Kinderballs. Doch zuerst einmal begab sich eine stattliche Zahl kleiner Närrinnen und Narren per Mühli-Häxe-Umzugswagen auf eine kleine Runde durchs Dorf, dahinter Mütter und Väter.

Nach der Runde durchs Dorf traf man sich im Bürgersaal zu allerlei Spielen, Polonaisen und Tänzen. Und zum Abschluss des Kinderballs und damit der Habufa gab es schöne Präsente für die in vielerlei, immer in fantasievollen Kostümen erschienenen Kinder.

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