Hasel Manuel Häfele neuer Vize-Feuerwehrkommandant

Matthias Feucht (links) gibt seinen Stellvertreterposten an Manuel Häfele (rechts) ab. Michael Gebhardt bleibt Kommandant. Foto: Anja Bertsch

Hasel - Wechsel in der Führungsspitze der Hasler Feuerwehr: Mit Manuel Häfele wählten die Feuerwehrkameraden bei ihrer Hauptversammlung am Samstag einen neuen Vizekommandanten an die Seite ihres Kommandanten Michael Gebhardt.

Häfele tritt die Nachfolge von Matthias Feucht an, der sich nach 20 Jahren aus dem Führungsgremium der Hasler Feuerwehr verabschiedete.

Wahlen und Wechsel

Über 15 Jahre hinweg stand Feucht als Kommandant an der Spitze der Hasler Feuerwehr; in den vergangenen fünf Jahren hatte er den Stellvertreterposten inne. Bürgermeister Helmut Kima und Kreisbrandmeister Christoph Glaisner würdigten die immensen Verdienste und das Wesen des scheidenden Vizekommandanten: „Er sagt seine Meinung, ohne Fronten aufzubauen“. Die Feuerwehrkameraden zollten ihm mit stehenden Ovationen Respekt. Feucht bedanke sich seinerseits für die gute Zusammenarbeit und forderte die Feuerwehrmänner nachdrücklich dazu auf, seinen Nachfolger „mindestens ebenso zu unterstützen wie mich. Leute, die Verantwortung übernehmen, muss man unterstützen!“

Jahresrückblick

Höhepunkt des vergangenen Jahres war das große Festwochenende zum 150-jährigen Bestehen der Hasler Feuerwehr, das den feierlichen Festakt ebenso auf der Agenda hatte wie zünftige Partynächte. Die Vorbereitungen nahmen eine Menge Zeit in Anspruch – das aber habe sich gelohnt, war man sich einig.

Um größere Einsätze kam die Hasler Feuerwehr im vergangenen Jahr herum: Die Bilanz von Kommandant Michael Gebhardt listete sechs Technische Einsätze vom Auspumpen eines Kellers bis zur Hilfe beim spektakulären Missgeschick eines Lastwagenfahrers, der mit dem nicht-eingefahrenen Greifarm seines Lkw einen Dachstuhl abgedeckt hatte. Auf den Ernstfall bereiteten sich die Aktiven in 13 praktischen Übungen, sechs Sonderübungen Atemschutz und acht Sonderübungen Maschinist vor.

In diesem Zusammenhang fiel den auch der einzige Wermutstropfen des Abends: Mit einem Probenbesuch von 51 Prozent könne man nicht zufrieden sein, befand Kommandant Gebhardt

Mit 51 aktiven Feuerangehörigen sieht sich die Hasler Feuerwehr gut aufgestellt. Dasselbe gilt für die Jugendwehr unter Loris Fruttiger: Mit dem Sieg bei der Leistungsspange in Maulburg bewiesen die 15 Nachwuchskräfte im vergangenen Jahr nicht allein Quantität, sondern auch Qualität.

Die Jubiläumsfeier und die für ein Dorf von Hasels Größe stattliche Mannschaftsstärken fand denn auch große Anerkennung bei Kreisbrandmeister Christoph Glaisner. „Hier gibt es viele, die einen Beitrag zu Lebensversicherung der Gemeinde leisten“, so Glaisner mit Blick auf die existenziell wichtige Aufgabe der Feuerwehr.

Ehrungen

Der Kreisbrandmeister übernahm es auch, die zahlreichen Ehrungen vorzunehmen. Neuerung dabei: In Orientierung an die Ehrungspraxis anderer Hilfsorganisationen und Vereine gibt es die erste Auszeichnung bei der Feuerwehr seit diesem Jahr „schon“ für 15 Jahre Mitgliedschaft; bislang lag die Hürde bei 25 Jahren.

Bei dieser ersten 15-Jahres-Ehrung wurden alle erfasst, die mindestens 15 (und noch nicht 25) Jahre in der Feuerwehr aktiv sind, so dass sich eine ganz Reihe von Kameraden das neue Ehrenzeichen anstecken konnten: Christin Bachtaler, Markus Deiss, Manuel Häfele, Mike Häfele, Dennis Jost, Sarina Jost, Rene Kaiser, Daniel Schmidt, Dietmar Seeberger, Matthias Senger, Stefan Tischer und Jan Meurkes. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Markus Asal ausgezeichnet. Ernst Haberer (in Abwesenheit), Horst Geiger und Rainer Gebhardt wurden für 40 Jahre geehrt.

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