Hasel Meik Christen: „Ich lebe Hasel“

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Meik Christen. Foto: zVg

Hasel. Immer wieder werde er von Bürgern gefragt, was ihn von den anderen Kandidaten abhebe, so Meik Christen, der sich bei der Bürgermeisterwahl am 2. Oktober zur Wahl stellt. Ein Quereinsteiger zu sein, bedeutet für den Kandidaten kein Hindernis.

„Auch ein Quereinsteiger kann Erfolg haben“

„Für eine erfolgreiche Führung gibt es viele Beispiele von Bürgermeistern ohne eine Lehre/Erfahrung in der Verwaltung. Auch in der weltweiten Politik sieht man gute Beispiele immer wieder“, so Christen in einer Pressemitteilung. Zu seinen Fähigkeiten und Kompetenzen zählten Menschenführung, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, sich auf neue Themenfelder einlassen zu können.

Als gelernter Stuckateur habe er früh gelernt, Dinge voranzubringen, fertigzustellen und umzusetzen. Mit seinen beruflichen Erfahrungen als Kompanie-Truppführer, Leitungsaufgaben im Baugewerbe und nicht zuletzt als Selbstständiger seien ihm Führung, Personal-, Projekt- und Organisationsmanagement wie auch Verwaltungsangelegenheiten nicht fremd, betont Christen in der Mitteilung. „Da ich Freude an diesen Themen habe, stärkte ich meine Kompetenzen durch universitäre Studiengänge im Bereich Führung, Prozess- und Qualitätsmanagement. Derzeit bilde ich mich in den Bereichen Projektmanagement und Supply Chain Management weiter.“

„Ich kann die Jugend mitnehmen“

In Hasel sei er als Gemeindearbeiter für das Rathaus, die Erdmannshöhle, den Kindergarten, die Schule und den Friedhof verantwortlich. „Ich wohne nicht in Hasel, aber ich kann im tiefsten Herzen sagen, ich lebe Hasel“, so Christen weiter.

Mit seinen 44 Jahren sei er noch jung genug, um die Jugend „mitzunehmen“ und doch stehe er mit beiden Beinen fest im Leben. Er wolle nicht schauen, was möglich ist, sondern sich für die Bürger einsetzen und versuchen, Unmögliches möglich zu machen, so Christen.

Er sei kein Mann von großen Reden und kein Bürokrat. Ihn zeichne aus, mit den Menschen persönlich in das Gespräch zu gehen, zudem sei er ein „Macher“.

„Vereine als Säule des Gemeindelebens“

In offenen Briefen wendet sich Christen an die Jugend und die Vereine, auch für die Glashütter wolle er ein offenes Ohr haben. Was die Jugend angeht, so teilt er mit, ein Bürgerforum für die Hasler Jugend aufbauen zu wollen – „ein regelmäßiges Treffen, um nur eure Themen zu bearbeiten“.

Die Vereine stellen für Christen eine „zentrale Säule“ des Gemeindelebens dar. Es sei wichtig, ihnen in schwierigen Zeiten Unterstützung zu geben. Nicht nur für die ältere Generation werde es immer wichtiger, über ein Netzwerk zu verfügen, auch für alle anderen sei es in der heutigen Zeit sinnvoll, sich ein solches aufzubauen.

Als ehemaliger Ringer und derzeit als Feuerwehrkamerad im Ehrenamt kenne und schätze er das Vereinsleben, teilt Christen mit, der die Hasler Vereine allesamt kennenlernen will. Deren Sorgen wolle er als ein zentrales Thema im Rathaus bearbeiten.

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