Hasel Publikum klatschte gerne im Takt mit

Beim Herbstkonzert des Gesangvereins Hasel am vergangenen Samstag im Gemeindesaal waren der Gesangverein Feuerbach unter Leitung von Annette Deiß und der Männerchor Maulburg unter Leitung von Elena Freydkina mit von der Partie.

Von Gabriele Rasenberger

Hasel. Beide Chöre sangen jeweils vier Lieder. So entstand ein vielseitiges Programm.

Der Gesangverein Hasel unter Leitung von Michael Brogle war sehr stimmgewaltig und wurde immer am Klavier begleitet. Mit dabei waren von der Münchner Freiheit „Solange man Träume noch leben kann“, von Helene Fischer „Ich will immer wieder“ und von Udo Jürgens einige Hits. Bei den Besuchern kam alles gut an. Bei „Schenk mir noch eine Stunde“ von Udo Jürgens fingen einige Gäste aus dem Publikum an, im Takt mitzuklatschen. Von dem Chor gab es als Zugabe „Phänomen“ von Helene Fischer. Die eigene Interpretation war gut umgesetzt.

Bei den anderen beiden Chören war die Stimmbildung gut herauszuhören. Es sind beides sehr geschulte Chöre. Der Chor aus Feuerbach sang alles a cappella. Dabei war das wohl bekannteste Lied das „Halleluja“ von Leonard Cohen. Der Chor sang dies auf deutsch. Sowohl bei diesem Lied als auch bei der Zugabe, dem Kanon „Freunde, lasset uns beim Zechen“ von Wolfgang Amadeus Mozart“, nahm der Chor eine andere Position ein: Die Frauen gingen auf beide Seiten, so dass die Männer in der Mitte standen. Damit gab es einen etwas anderen Klang.

Schlager und Musical, Operette und Kanon

Der Männerchor aus Maulburg war vielfältig in der Liedauswahl. Fast alles wurde zurückhaltend mit Klavier begleitet. Ob Operette, Schlager oder Musical, alles aus diesem Repertoire war prima besetzt.

Beim „Fliegermarsch“ fingen einige aus dem Publikum spontan an, im Takt mitzuklatschen. Der Schlager „Ich war noch niemals in New York“ regte einige Gäste dazu an, leise mitzusingen. Das Lied „La Provence“ von Nana Mouskouri sang der Chor a cappella.

Aus dem Musical „Westside Story“ sang Wolfgang Wehrer „Maria“. Er sang es alleine, ohne Chorbegleitung. Da seine Darbietung so überzeugend war, wurde auch eine Zugabe gefordert, und so sang Wehrer „Ich glaube“ von Udo Jürgens. Der gesamte Männerchor gab nochmals eine Zugabe, nämlich „One way wind“ von The Cats. Auch dieser Schlager wurde auf deutsch vorgetragen. Insgesamt war es ein gelungenes, abwechslungsreiches Konzert, bei dem die Chöre ihr Können zeigen konnten. Ein Abend, dessen Besuch sich gelohnt hat.

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