Hasel „Unsere Schule ist ein gut gepflegtes Gebäude“

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Die Gemeinde hofft, dass lediglich Kosten von 80 000 Euro auf sie zukommen, wenn sie über den Ausgleichsstock Mittel erhält. Foto: Pixabay

„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, sagt der Volksmund. Und der scheint auch in Hasel durchaus recht zu behalten.

Hasel (hjh). Denn nachdem am Montag unter Vorsitz von Bürgermeister Helmut Kima der Investitionshaushalt 2023 beraten und beschlossen worden war, 420 000 Euro im nächsten Haushalt für die Sanierung der Grundschule innen und außen vorzusehen, war plötzlich vom Tisch, was vor zwei Wochen noch ziemlich erbost an den Pranger gestellt worden ist.

„Keine Vernachlässigung“

Helmut Kima jedenfalls versicherte, dass die Gebäude keineswegs in einem Zustand seien, der – wie das in der Sitzung in seiner Abwesenheit behauptet worden sei – „den Vorschriften nie und nimmer genüge“ und dass die Gemeinde „verpennt“ habe, „Geld in die Schule zu investieren.“ Im Gegenteil: „Unsere Grundschule ist ein sehr gut gepflegtes Gebäude“, betonte Kima.

Man habe sie nie vernachlässigt, sie sei großzügig ausgestattet, widersprach das Gemeindeoberhaupt den jüngsten Äußerungen einiger Ratsmitglieder ganz entschieden und wies darauf hin, dass bei den vorgesehenen Investitionen 2023 zu den zwei geplanten Maßnahmen – eine davon in den Kindergarten in Höhe von 17 000 Euro – auf jeden Fall die Schule gehöre, für die von der Verwaltung ein Gesamtpaket geschnürt worden sei.

Sanierung der WC-Anlagen

Dieses beinhalte die Sanierung der Außenanlagen ebenso wie die Sanierung der WC-Anlagen, die LED-Beleuchtung sowie die „Neumöblierung drittes Klassenzimmer“.

Die Verwaltung werde in Abstimmung mit dem neuen Bürgermeister Frank-Michael Littwin, der den Haushalt 2023 nach seinem Amtsantritt im Januar zu verantworten habe, Ausgleichsstockmittel beantragen, die 80 Prozent der Sanierungskosten ausmachen könnten, so dass auf Hasel lediglich Kosten in Höhe von rund 80  000 Euro zukommen würden.

Neue EDV kommt

Und dem stimmte das Gremium schließlich ebenso einmütig zu wie der „überplanmäßigen Ausgabe“ von etwas mehr als 8000 Euro zur Beschaffung von drei PCs und zwei Notebooks, mit denen die EDV-Ausstattung der Verwaltung auf den neuesten Stand gebracht werden soll.

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