Hasel Werkhof: Baugenehmigung ist da

Groß waren die Abstände zwischen den Teilnehmern der Gemeinderatssitzung in Hasel am Montagabend.Foto: Hans-Jürgen Hege Foto: Markgräfler Tagblatt

Helmut Kima nutzte die „von oben“ verordneten Auflockerungsübungen gleich zu einem eleganten Start in die neue Sitzungsrunde des Gemeinderates. Freilich unter Wahrung der vorgeschriebenen Abstände, die im Bürgersaal am Montag so großzügig eingehalten wurden, dass man von den Zuhörerbänken aus fast schon ein Fernglas benötigt hätte, um den Bürgermeister und seine Mitstreiter auszumachen.

Von Hans-Jürgen Hege

Hasel. Trotzdem hat es – für`s erste Mal unter solchen Vorzeichen – recht gut geklappt. Einige Bauanträge – auch zwei in aller Eile nachgereichte – wurden genehmigt, um in zwei Wochen nicht schon wieder eine Sitzung einberufen zu müssen.

Und die zweite „Packung“ Aufträge zum Bau des Werkhofs wurde anstandslos verabschiedet, zumal der Bürgermeister zuvor verkündet hatte, dass die Genehmigung zum Baubeginn „endlich“ eingetroffen sei.

 Insgesamt vergeben wurden Arbeiten, die mit rund 170 000 Euro zu Buche schlagen werden. Die Tor- und Türbauten lässt sich die Gemeinde 17 244 Euro kosten, 46 105 Euro werden in den Heizungs- und Sanitärbereich investiert. Für die Elektroinstallation gibt Hasel 31 528 Euro aus, der Gerüstbauer verlangt 10 447 Euro, die Blechnerarbeiten werden zum Preis von 53 224 Euro ausgeführt und  die Glaserrechnung wird sich auf „nur“ rund 12 000 Euro belaufen, weil sich der Hasler Hubert Saaler als Mitarbeiter der ausführenden Firma aus Wehr bereit erklärte, die Fenster in Eigenregie einzubauen, um damit „einen Beitrag zur Dorfgemeinschaft zu leisten“, wie Helmut Kima in der Sitzung betonte.

 Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit zum Hinweis darauf, dass die bei der ersten Auftragsvergabe Anfang des Jahres angekündigten Sparmaßnahmen – das Budget der beiden großen Gewerke wurde um rund 100 000 Euro überzogen – erste Früchte trugen. Es sei gelungen, die Aufträge um 25 000 Euro abzuspecken. Weitere Preisverhandlungen stünden an.

Allerdings gehe er nicht davon aus, dass „eine Punktlandung“ möglich sei, so Kima. Er rechne aber damit, die Mehrkosten auf die Hälfte des Betrages, also auf knapp 50 000 Euro reduzieren zu können.

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