Hausen im Wiesental Aktivste Gruppe der Muettersprochler

Der Vorstand der Muettersproch-Gsellschaft wurde in seinen Ämtern bestätigt: (von links) Helga Schrank, Gertrud Oettle, Heidi Zöllner, Gerlinde Gersbach und Helga Schmieg. Foto: Heiner Fabry Foto: Markgräfler Tagblatt

Hausen (hf). „Von den 16 Regionalgruppen der Muettersproch-Gesellschaft sind wir die aktivste“, verkündete Ortsgruppenleiterin Heidi Zöllner stolz in der Hauptversammlung.

„Keine andere kann zehn Veranstaltungen pro Jahr vorweisen.“ Bei einer so positiven Leistungsbilanz honorierten die Mitglieder die Arbeit, indem sie alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigten.

Der Jahresbericht Heidi Zöllners sprach für sich. Neben der Teilnahme an der Verbandsarbeit hatte die Ortsgruppe sich eindrücklich für die Pflege der Muttersprache eingesetzt.

In der Reihe der Erinnerungsabende wurde des Bürchauer Dichters Ernst Niefenthaler gedacht, Otmar Schnuur war zu Gast, ebenso Hansjörg Hänggi mit seinem neuen Programm.

Echte Höhepunkte im Kalender waren der Vortrag von Siegfried Schmieg über Ortsnamen und Wappen aus dem Wiesental sowie der Auftritt vom „Wiesentäler Saitenspiel“ und „Wiesentäler Stubengesang“ in der Vorweihnachtszeit.

Bei den Wahlen lobte Karl-Heinz Vogt die hervorragende Arbeit der Vorstandschaft und der zahlreichen Helfer. „Unser Dank gilt allen, die durch ihre Beiträge unseren Verein am Leben erhalten haben“, betonte Vogt unter dem Beifall der Anwesenden. Zusätzlich gratulierte er der Vorsitzenden Heidi Zöllner zu ihrem zweiten Platz beim Lahrer-Mundart-Wettbewerb .

Wie zu erwarten gewesen war, bestätigte die Versammlung alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern. Dies sind die Vorsitzende Heidi Zöllner, die Kassiererin Gerlinde Gersbach sowie die Beisitzerinnen Helga Schmieg, Gertrud Oettler und Helga Schrank.

Heidi Zöllner erinnerte daran, dass im nächsten „Grünen Heft“ der Muettersproch-Gesellschaft lustige alemannische Sprüche veröffentlicht werden sollen und dass alle Mitglieder gebeten werden, kurze Sprüche, Lebensweisheiten oder Scherze auf alemannisch beizusteuern.

Siegfried Schmieg ließ sich das nicht zweimal sagen und machte an der Hauptversammlung gleich den Anfang und trug eine Sammlung eigener Beiträge vor.

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