Hausen im Wiesental Alemannisch zum Genießen

Mariele Loy las bei der Muettersprochgesellschaft. Foto: zVg Foto: Markgräfler Tagblatt

Hausen. Die Vorsitzende der Muettersprochgsellschaft, Heidi Zöllner, konnte zahlreiche Zuhörer begrüßen, die neugierig und gespannt ins Hebelhaus zum Vortrag von Mariele Loy aus Hofsgrund gekommen waren.

Diese brachte lustig, hintergründig, kritisch und launig Themen wie Natur, Wetter, Herbst, Mode, Stadt/Land, Jugend, Fußball, Wandern, Männer/Frauen, Kochen, Zeitung oder Weihnachten zu Gehör.

Keinem wurde es beim Zuhören langweilig, denn Loy verstand es, immer wieder mit überraschenden Wendungen, mit denen niemand gerechnet hat, die Spannung zu steigern. So endete fast jedes Gedicht mit einem witzigen Einfall, und die Besucher konnten feststellen: „Jo, eso isch es!“

Mariele Loy ist eine Meisterin der Sprachformulierungen in ihrem wohlklingenden Dialekt, den sie begeistert mit Recht eine eigene Sprache, nicht nur Mundart, nennt.

Ihre Geschichten sollte man nicht nacherzählen, man muss sie lesen, und das lohnt sich. Die Bändchen „Eso isch es“, „Allewiil degege“, „Loos emol“ und „Stilli Zit, heiligi Zit, o du liebi Zit“ sind bei der Verfasserin erhältlich (Tel. 07602/1348).

Beim nächsten Treffen am Donnerstag, 21. November, um 19.30 Uhr im Hebelhaus

Witzige Einfälle

stellt Siegfried Schmieg das ganze Wiesental in Bildern und Erklärungen zu den Ortsnamen und Wappen vor. Begleitet wird er mit Zitaten aus Hebels Gedicht „Die Wiese“ und Herbstgedichten von Verfassern der Ortsgruppe.

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