Hausen im Wiesental „Aufwand wird hoch sein“

Ob Schlauchbootfahren im Rahmen des Hausener Kinderferienprogramms stattfinden können, ist fraglich. Foto: Ralph Lacher Foto: Markgräfler Tagblatt

Man wolle auf jeden Fall ein Kinderferienprogramm auf die Beine stellen, sagt Elke Seger, die seit einigen Jahren federführend in der Organisation des Veranstaltungsereignisses für Mädchen und Jungen in den Sommerferien tätig ist.

Hausen (os). Bürgermeister Martin Bühler betont, dass es der Gemeinde ein Anliegen ist, das Kinderferienprogramm zu ermöglichen. „Wir sind dies gerade in Corona-Zeiten nicht nur den Kindern, sondern besonders den Eltern schuldig.“

Wenn ab Juli klar ist, wie die Hygiene- und Abstandsregeln zu handhaben sind, will Bürgermeister Bühler mit Elke Seger eine Veranstaltungsliste erstellen. Man müsse abklopfen, inwieweit die Kommune geeignete Räume zur Verfügung stellen kann, und auch bei der Beschaffung von Hygienemitteln wolle man helfen, so Bühler. Elke Seger fügt an, dass sie sich durchaus vorstellen könnte, dass Angebote wie das Kinderkino im Freien stattfinden. Auch eine Nachtwanderung oder ein Ausflug mit dem Förster in den Wald, ein Fahrradtraining oder Basteln hält sie für möglich. Schwieriger dürfte das Schlauchbootfahren oder der Spielenachmittag für kleine Kinder werden, mutmaßt Elke Seger. Auch das gemeinsame Kochen, das sie mit Helferinnen anbot, wird eher nicht möglich sein. Sie habe bereits mit einigen Vereinen gesprochen und gehe davon aus, dass das Ferienprogramm, wenn auch in eingeschränkter Form, stattfinden wird. „Der Aufwand wird hoch sein, aber den müssen wir in Kauf nehmen“, sagt Elke Seger.

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