Hausen im Wiesental Beste Stimmung bei der Hüttengaudi

Vor der Niederberghütte versammelten sich die Wanderer des Schwarzwaldvereins Hausen bei der sechsten Hüttengaudi; oben ganz rechts der bisherige und der neue Vorsitzende, Benno Gessner und Uli Wagner. Foto: Klaus Brust Foto: Markgräfler Tagblatt

Zum sechsten Mal veranstaltete der Schwarzwaldverein Hausen eine Drei-Hütten-Wanderung auf heimischer Gemarkung.

Von Klaus Brust

Hausen. Vorsitzender und Wanderführer Uli Wagner empfing die Wanderfreunde am „Adlerbrunnen“ bei idealem Sommerwetter und steuerte zuerst die Maiberghütte an. Die fleißigen Hände von Christel Brutschin und Doris Wahl hatten zur ersten Stärkung Sekt und belegte Brötchen vorbereitet, die gerne verspeist wurden. Der Alkohol löste zusätzlich die Zungen, so dass leicht und beschwingt die zweite Wanderstrecke angegangen wurde.

Steil hinauf zur Kohlweghütte ging es mit herrlichem Blick aufs Hebeldorf. Die beiden Helferinnen hatten wieder gezaubert und kredenzten kühlen Weißwein und gefüllten Zopf. Besorgt entdeckten die Wanderer viele braune und ausgetrocknete Tannenbäume, wohl auch vom Borkenkäfer befallen, und allen war klar, dass der Klimawandel und seine Folgen immer deutlicher sichtbar werden.

Dann stand die letzte Etappe an. Immer bergab lief es sich unangestrengt bis zum Golfplatz, entlang des Niederbergwaldes zur vereinseigenen Niederberghütte. Sollte es noch eine kulinarische Steigerung geben? Das Endangebot bestand aus Wurstsalat, Käsesalat, Brot und fünf verschiedenen Kuchen, dazu diverse gut gekühlte Getränke.

Erstmals nahmen die nahezu 40 Vereinsmitglieder an nagelneuen Tischen und Bänken Platz, die der Vorstand angeschafft und dem Vereinsvermögen der Schwarzwaldvereins einverleibt hat. Viele nette Gespräche gab es, ab und zu wurde ein Schnäpschen getrunken und ordentlich gesungen. Vierstimmig erklang der „Bajazzo“, und viele Wander- und Heimatlieder stiegen auf zum Himmel. Nach 39 Jahren an der Vereinsspitze äußerte Benno Gessner: „Ich habe es heute genossen, ohne jegliche Verantwortung an der Hüttengaudi teilzunehmen und sehe sie als gute Sache, die von den Mitgliedern angenommen wird.“ Dem neuen Vorsitzenden Uli Wagner blieb es vorbehalten, allen Helfern für ihren Einsatz und die Bereitstellung der ausgezeichneten Verpflegung zu danken. Er freute sich, dass über Stunden eine aufgelockerte Stimmung herrschte und rief: „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.“

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