Hausen im Wiesental Erfolgreich im Gemeinderat gewirkt

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Hausens Bürgermeister zieht sich nächstes Jahr nach 24 Jahren aus dem Amt zurück.                                                       Foto: MT Archiv

Hausen (hjh). „Auch wenn vieles nicht möglich war, gab’s doch eine ganze Menge zu tun“, attestierte der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Lukas Griesbaum dem Ortsverband der Union, der sich bei der Hauptversammlung im „Läubin“ nach pandemiebedingt spärlichen Auftritten zu einem nicht sehr ermutigenden Fazit durchringen musste: „2021 verlief sehr ruhig, fast alles musste abgesagt werden. Und das Sommerferienprogramm, das eigentlich möglich gewesen wäre, fiel dem schlechten Wetter zum Opfer“, bedauerte Melanie Brunner, die für den beruflich verhinderten Vorsitzenden Samuel Roths die Sitzung leitete.

An etlichen Projekten mitgewirkt

Lukas Griesbaum unterstrich sein vorheriges Lob mit dem Verweis auf die erfolgreiche Arbeit der CDU im Gemeinderat, von der die Ratsmitglieder Dennis Vogt und Melanie Brunner zuvor fast schon ein wenig geschwärmt hatten.

Unter anderem konnten sie am Kinderbildungszentrum (KIBIZ) mitwirken, das bis zur endgültigen Lösung „alle Beteiligten viel Kraft und Energie“ gekostet habe. Aber: „Wir haben uns zusammengerauft, gute Kompromisse gefunden und können nun mit Fug und Recht sagen: Das wird richtig gut“, versicherte Dennis Vogt den Mitgliedern.

Der Bau des fertiggestellten Markus-Pflüger-Heims und das neue Baugebiet Gerndellen IV waren weitere Highlights im Ratsgeschehen. Und beinahe wäre noch eins hinzugekommen, aber die Bürger zogen beim Fernwärmeprojekt nicht mit, so dass mit dem Anschluss der öffentlichen Gebäude im Ortskern die angestrebte „große“ Variante der kleinen weichen musste. „Bedauerlich“ fand das Dennis Vogt und meinte: „Die große Lösung wäre der richtige Schritt gewesen.“

Nachdem nun einige Straßen wieder zugepflastert seien, werde es schwer, wenn nicht gar unmöglich, das Projekt noch einmal zu starten, auch wenn die nun drohenden Energiepreise den einen oder anderen Bürger im Hebeldorf umstimmen könnten. „Dazu“, vermutet auch Melanie Brunner, die im Übrigen die Zusammenarbeit unter den Fraktionen lobte und beteuerte, dass die Arbeit am Ratstisch sehr viel Freude gemacht habe, „ist es jetzt einfach zu spät.“

Suche nach Bürgermeisterkandidat

Rechtzeitig dagegen beginne die Suche nach einem aus Sicht der CDU geeigneten Bürgermeisterkandidaten. Dessen Wahl steht 2023 an, nachdem Martin Bühler nicht mehr anzutreten gedenkt. Sollten sich Interessenten zeigen: „Her demit!“ sagte Melanie Brunner. Lukas Griesbaum sicherte ihr und den übrigen Mitgliedern des Ortsverbands die Unterstützung des Kreisverbandes zu, auch wenn dort nicht alles so rund läuft, wie es laufen sollte. Der CDU laufen die Mitglieder davon.

Einige Ortsverbände mussten bereits fusionieren, sagte Griesbaum, der mit dem Kreisvorstand nun vor allem auf die Junge Union baut und auf Versuche wie in Rheinfelden, wo eine Schüler-Union ins Leben gerufen wurde. Er hoffe, dass die Ereignisse in Berlin und vor allem das dortige Verhalten der CDU-Spitze diese Bemühungen an der Basis nicht verhindern und dass es gelingt, den Menschen im Land und im Landkreis klarzumachen, dass die CDU sehr viel versuche, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen.

„Wir beißen uns durch“, gab sich Griesbaum optimistisch. Diana Stöcker leiste dazu einen hervorragenden Beitrag, betonte der stellvertretende Kreisvorsitzende.

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