Hausen im Wiesental „Gebettet“: Kunstaktion an der Wiese

Ein Kunst-Projekt entsteht an der Wiese. Foto: Cecilia Drain Foto: Markgräfler Tagblatt

Schopfheim. Der Kunstverein Schopfheim präsentiert vom 23. bis 26. Juli eine außergewöhnliche Ausstellung mit dem Titel „Gebettet“. Es ist ein Projekt der bildenden Künstlerin Sarah Drain und der Film- und Soundkünstlerin Mariam Frick.

Vier alte Wiesentäler Betten – vom Dachboden ins Freie auf die Wiese an der Wiese gebracht – verweisen, kaum verändert, aber leer, auf etwas Abwesendes und zugleich Anwesendes: den Schlaf.

Themen Zeit, Durchlässigkeit von Zeit und Gleichzeitigkeit

Die Betten lagen auf dem Speicher in einer Art Dornröschenschlaf, bis sie jetzt von den Künstlerinnen sozusagen wachgeküsst wurden. Sie inspirierten zu einer Raum- und Soundinstallation, die sich mit den Themen Zeit, Durchlässigkeit von Zeit und Gleichzeitigkeit befasst und nach der Verbindung von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem fragt.

Die auf vier Betten basierende Installation befindet sich unter freiem Himmel am Fluss Wiese und wird von einer Komposition begleitet, welche die Geräusche der Umgebung mit einer Melodie aus vier Grundtönen verbindet.

Mit „Gebettet“ gehen Sarah Drain und Mariam Frick dem Impuls nach, die jahrzehntelang ungenutzten, scheinbar unbrauchbaren Betten ins Freie zu bringen. Statt zum Schlafraum werden sie nun durch den räumlichen Bruch und die Einbettung in ihre Umgebung in einen anderen Raum verwandelt, der Besucher und auch zufällig Vorbeispazierende dazu einlädt, die Betten mit dem, was sie mitbringen und was sie umgibt, wahrzunehmen.

Die viertägige Installation läuft in Kooperation mit der Gemeinde Hausen im Wiesental und unter der Trägerschaft des Kunstvereins Schopfheim. Sarah Drain und Mariam Frick sind während des gesamten Ausstellungszeitraums hindurch vor Ort.  Eröffnung: 23. Juli, 19 Uhr ,Ausstellung: 24. bis 26. Juli, 12 bis 20 Uhr; Ort: neue Parkplätze Baldersau (Ausschilderung ab Hebelhaus)

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