Hausen im Wiesental „Gerne wären wir noch geblieben“

Pfarrerin Martina Weber-Ernst. Foto: Archiv / zVg

Hausen im Wiesental - Pfarrerin Martina Weber-Ernst wird am Sonntag, 21. Juli, um 10.30 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche in Hausen verabschiedet. Wir haben ihr einige Fragen zu ihrer Zeit in Hausen gestellt.

Frage: Können Sie mal ihren beruflichen Werdegang vom Studienanfang bis jetzt schildern…

Ich habe mein Grundstudium an der Kirchlichen Hochschule Neuendettelsau und mein Hauptstudium an den Universitäten Göttingen und Basel absolviert. Mein erstes theologisches Examen machte ich 2012 in Ansbach, anschließend 2012 bis 2014 ein Vikariat in der Kirchengemeinde Vorderes Kleines Wiesental. Das zweite theologische Examen legte ich 2014 in Karlsruhe ab. Seit 2014 bin ich hier in der evangelischen Kirchengemeinde Hausen-Raitbach.

Frage: Am Sonntag werden Sie von der Gemeinde verabschiedet. Wo verrichten Sie ihren Pfarrdienst danach?

Ab 1. September bin ich Schulpfarrerin im Kirchenbezirk Wertheim zusätzlich mit einem Dienstauftrag in der Konfirmandenarbeit.

Frage: Sind Sie froh, dass sie in eine andere Gemeinde kommen, oder wären Sie lieber länger geblieben?

Die Pläne meines Mannes und mir waren natürlich andere. Gerne wären wir noch einige Jahre hier in der Gemeinde geblieben. Aber manchmal gibt es einfach Konstellationen, die alle Pläne durchkreuzen. Die Pflegebedürftigkeit meiner Eltern, die weit entfernt wohnen, und der Pfarrdienst hier vor Ort ließen sich nicht mehr überein bringen.

Frage: Welchen Erkenntnisgewinn ziehen Sie aus ihrer Pfarrtätigkeit in Hausen?

Dass Pfarrersein mehr ist als ein Beruf, sondern Berufung.

Frage: Was steht am Sonntag auf dem Programm?

Um 10.30 Uhr beginnt der Verabschiedungsgottesdienst mit Dekaninstellvertreter Pfarrer Kai Tilgner unter Mitwirkung des Projektchores und des evangelischen Kindergartens Möhrengarten- Raitbach. Parallel dazu gibt es einen Kindergottesdienst im Gemeindehaus.

Danach gibt es ein gemeinsames Mittagessen und später Kaffee und Kuchen. Ab 14 Uhr unterhalten die „Knastbrüder“. Durchgehend gibt es ein Kinderprogramm, ehe die Veranstaltung gegen 16 Uhr endet.

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