Hausen im Wiesental Nachwuchs kann sich hören lassen

Markgräfler Tagblatt, 25.07.2016 00:00 Uhr

Sein Können demonstrierte der Musikernachwuchs beim Jugendorchester-treffen in Hausen. Von Georg Diehl Hausen. Die Hebelmusik Hausen mit ihrer Vorsitzenden Sandra Boos an der Spitze hatte am Samstag auf dem Platz zwischen Festhalle, Schule und Probelokal ein Jugendorchestertreffen organisiert, an dem sich vier Jugendorchester aus dem Kleinen und Großen Wiesental, aber auch vom Hochrhein beteiligten. Nach der Begrüßung durch Sandra Boos wurde durch Los entschieden, in welcher Reihenfolge die Orchester auftreten werden. Es war festzustellen, wie verschieden stark die einzelnen Orchester besetzt sind. Die als erstes auftretende Jugendmusik Schönau mit Stadtkapellmeister Peter Lastein am Dirigentenpult kann sich glücklich schätzen, denn das mit vier Querflöten, sechs Klarinetten und fünf Saxofonen neben vielen Blechblasinstrumenten und Schlagzeug besetzte Ensemble konnte sich hören lassen. Ein ausgewogener Klang war garantiert, zumal die Jungmusikanten den Intentionen des Dirigenten präzise folgten. Auch das Jugendorchester Langenau-Wieslet unter der Leitung von Lukas Maraun erntete mit einer abwechslungsreichen Programmauswahl viel Applaus, wobei mal schmissige und mitreißend gespielte Musiknummern von melodiösen Stücken abgelöst wurden. Das Projekt-Jugendorchester Hausen-Fahrnau unter der Leitung von Dominik Hoyer setzte mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Musikstücken das Vorspiel fort, bevor das vor fünf Jahren gebildete Jugendorchester Schwörstadt-Wallbach vom Hochrhein unter der Leitung des Schweizer Dirigenten Tobias Zwicky den musikalischen Reigen beendete. Hier war festzustellen, dass das Orchester neben einem Dutzend Holzblasinstrumenten nur drei Blechbläser zählt, dass also dringend mehr Blechbläser gefunden und ausgebildet werden müssten, um einen harmonischen Klang zu erzielen. Als sich dann zum Abschluss alle vier Jugendorchester auf dem Platz vereinigten, erlebten alle Besucher einen vollen, harmonischen Klang, wie man ihn sich wünscht. Erfreulich festzustellen war, dass alle Jungmusikanten mit Begeisterung bei der Sache waren und dass das zahlreiche Publikum durch verdienten Beifall die Leistungen beim Jugendorchestertreffen würdigte.