Hausen im Wiesental Sockentheater und ein Willkommens-Rap

Die Sprachheilschule des Landkreises schulte die Erstklässler des neuen Schuljahres 2021 / 22 im Rahmen einer heiteren, familiären Feier ein. Selbstverständlich unter den aktuellen Corona-Bestimmungen für Schulen, wie Rektor Hugo Brauer am Rande der sehr gut besuchten Feier in der Hausener Gemeindehalle betonte.

Hausen (os). In seiner kurzen Begrüßung sagte der Rektor, dass sich alle Beteiligten, das 27-köpfige Lehrkräfte-Team ebenso wie die Verwaltung, auf das neue Schuljahr freuen. Die Sprachheilschule in Hausen sei ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache und einem großen Einzugsgebiet, das den ganzen Kreis Lörrach vom Dreiländereck über das Markgräflerland bis ins obere Wiesental und den Südschwarzwald umfasst und das als Sprachheilzentrum eine wichtige Funktion in der Förderung und Entwicklung von Kindern mit Sprachförderbedarf leiste, sagte Hugo Brauer.

Dann hieß es Bühne frei für die Kinder der zweiten bis vierten Klassen der Schule: Ein Sockentheater wurde aufgeführt, es gab einen Willkommens-Rap, eine Klanggeschichte und einen Info-Film, gedreht von den Kindern mit dem iPhone.

Zuvor schon hatten sich die Erstklässler mit ihren Klassenlehrerinnen Simone Köhler / Tanja Berg und Kerstin Klumb / Katja Schnitzler und den das jeweilige Duo unterstützenden Bundesfreiwilligen-Dienstleistenden Emily Kaniq und Nadja Roninger sich auf der Bühne eingefunden und sich den fotografierenden Eltern in der Gemeindehalle präsentiert.

Fröhlich und heiter ging es auch nach der Feier zu. Auf dem Schulhof bestand bei bestem Spätsommerwetter die Gelegenheit zur Kontaktpflege zwischen Kollegium, Eltern und Kindern.

Die Schulleitung um Hugo Brauer nutzte des Weiteren die Gelegenheit, an einem Infostand zum Angebot, zum schulischen Leitbild und zu den weiteren Tätigkeitsfeldern der Sprachheilschule zu informieren. Wie von Hugo Brauer und seinem Team zu erfahren war, besuchen die Einrichtung im Schuljahr 2021 / 22 85 Schüler, die in acht Klassen, je zwei für jede Klassen-Stufe, unterrichtet werden. Man habe einen Versorgungsauftrag für den gesamten Landkreis, hieß es.

Zur Klassenstärke sagte der Rektor, dass die besonderen und unterschiedlichen Bildungsbedürfnisse der Kinder an der Sprachheilschule das Lernen in kleinen Klassen mit zwölf bis 14 Kindern erfordern. Bundesfreiwillige und die Schulsozialarbeiterin (Kooperation mit der Lörracher Kaltenbachstiftung) unterstützen die Schule bei der Erfüllung ihres Auftrags.

Die Sprachheilschule macht über die Tätigkeit in Hausen hinaus auch Unterricht in inklusiven Gruppenangeboten an Regelschulen. Derzeit würden 48 Schüler an den vier „Inklusionsstandorten“ Eichendorff-Schule Lörrach, Hebelschule Nollingen, Christian-Heinrich-Zeller-Schule Karsau und dem Schulzentrum Steinen betreut.

Die 27 Lehrenden des Hausener Kollegiums versehen ihren Dienst dementsprechend nicht nur in Hausen, sondern in den verschiedensten sonderpädagogischen Handlungsfeldern, eben auch an den Inklusionsstandorten, arbeiten dazu in Kindergärten, Schulen und Beratungsverbünden im Landkreis Lörrach mit und beraten Eltern, Erziehende sowie Lehrende.

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