Berlin - Die Bundesanwaltschaft geht Medienberichten zufolge Hinweisen nach, dass es im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke mehrere Täter gegeben haben könnte. Nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR will ein Zeuge in der Tatnacht zwei Autos bemerkt haben, die in "aggressiver Manier" durch den Wohnort Lübckes fuhren. 20 Minuten zuvor habe der Zeuge einen Schuss gehört. Lübcke war an einer Schussverletzung am Kopf gestorben. Ein 45-Jähriger sitzt unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft.