Kassel - Der Verteidiger des mutmaßlichen Mörders von Walter Lübcke hat bestätigt, dass sein Mandant die Tat gestanden hat. Das schreibt der "Spiegel". Weitere Angaben wollte der Anwalt dem Bericht zufolge nicht machen. Stephan E. hat nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank gestanden, Anfang Juni den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke getötet zu haben. Der 45-Jährige ist mehrfach vorbestraft und war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. Lübcke war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden.