Berlin - Der tatverdächtige Stephan E. hat den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden. Das teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer am Rande einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestages mit. Nach Angaben weiterer Teilnehmer gab Generalbundesanwalt Peter Frank zwar keine expliziten Informationen zum Motiv. Er habe aber erklärt, dass die Zuständigkeit seiner Ermittlungsbehörde nicht entfallen sei. Damit sei klar, dass es sich um ein politisches Motiv handele, denn nur in diesen Fällen ist ein Verbrechen ein Fall für die Bundesanwaltschaft.