Madrid - Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat beim Weltklimagipfel in Madrid die Regierungen wohlhabender Staaten für ihre Untätigkeit im Kampf gegen den Klimawandel scharf kritisiert. In ihrer Rede legte die 16-Jährige vor dem Plenum wissenschaftlich belegte Fakten zu den Folgen dar, sollten die Ziele des Pariser Abkommens verfehlt werden. Im Jahr 2050 Treibhausgas-Neutralität zu erreichen bedeute gar nichts, wenn die Emissionen inzwischen noch für ein paar Jahre weitergehen wie bisher, sagte Thunberg.