Inzlingen Auf die Blauröcke ist Verlass

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Die Schlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Inzlingen in und bei einem Anwesen an der Riehenstraße war ein beeindruckendes Schauspiel. Foto: Heinz Vollmar

Inzlingen (mv). Die Bürger aus der Wasserschlossgemeinde können sich auf ihre Freiwillige Feuerwehr verlassen. Sichtbarer Beweis dafür war die Schlussübung der Wehr am Samstagnachmittag. Bei einem simulierten Wohnungsbrand an der Riehenstraße zeigten die Blauröcke eindrucksvoll ihre hohe Leistungsfähigkeit.

Angenommen wurde bei der Schlussübung ein Brand in einer Wohnung, der durch Handwerker verursacht worden war. Diese waren nach Ausbruch des Feuers, das mit starker Rauchentwicklung einherging, auch noch in der Wohnung eingeschlossen.

Erste Übung unter Leitung von Frank Sütterlin

Für die Inzlinger Wehr, die schon kurz nach der Alarmierung am Brandort eintraf, ging es daher zunächst um die Rettung der eingeschlossenen Personen und die unmittelbare Brandbekämpfung. Auf routinierte Weise gelang es den 26 Floriansjüngern, darunter zwei Feuerwehrfrauen, sehr schnell, die vermissten und eingeschlossenen Personen aus der brennenden Wohnung zu retten. Auch der Brand konnte mit einem Innenangriff sowie zwei Riegelstellungen professionell unter Kontrolle gebracht werden.

Zufrieden mit dem Ablauf der Schlussübung zeigte sich am Ende Frank Sütterlin, der erstmals in seiner Funktion als Inzlinger Feuerwehrkommandant eine entsprechende Übung leitete. Sehr positiv äußerte sich auch der Lörracher Stadtkommandant Manuel Müller, der als Beobachter dabei war.

Zahlreiche Zaungäste erleben Übung mit

Bürgermeister Marco Muchenberger dankte den Feuerwehrleuten und auch der Feuerwehrjugend für ihr ehrenamtliches Engagement in schwierigen Zeiten: „Die Inzlinger Bürger können sich jederzeit auf die hohe Leistungsfähigkeit der Feuerwehr verlassen.“ Sütterlin freute sich derweil über den großen Publikumszuspruch. Einer der zahlreichen Zaungäste war Altbürgermeister und Ehrenbürger Erich Hildebrand.

Mit einem dreifachen „patsch – nass, patsche – nass, saich – nass“ bedankte sich die Mannschaft bei den Besuchern der Schlussübung, bevor die Freiwillige Feuerwehr zu einem Zusammensein und einem Essen einlud.

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