Inzlingen CDU will ein „besseres“ Inzlingen

Folgende Kandidaten für den Gemeinderat hat die CDU in Inzlingen auf ihrer Liste (oben, von links): die amtierenden Räte Hanspeter Bachthaler, Karl Fisch, Vicky Cukor-Braun und Michael Kramer sowie Marco Addario, Petra Bruckert, Christian Kolb, Thomas Kunzelmann, Nadja Lang, Simon Pfost und Daniela Rüdlin. Foto: zVg

Inzlingen - Mit elf Kandidaten geht die Inzlinger CDU in den diesjährigen Gemeinderatswahlkampf. Diese haben sich im voll besetzten Bürgersaal des Wasserschlosses der Öffentlichkeit vorgestellt, wie aus einer Mitteilung der Christdemokraten hervorgeht. Sie erläuterten den Zuhörern ihre Motivation zur Kandidatur. Ebenfalls stellten sich die CDU-Kreistagskandidaten für den Wahlbezirk Grenzach-Wyhlen/Inzlingen vor.

Unter dem Motto „Weckle und WLAN“ wirbt die Landes-CDU in diesem Jahr für die Kommunalwahl, bei der Heimat und Moderne unter einen Hut gebracht werden sollen. Betrachte man die von ihnen aufgestellte Liste, sehe man, dass dieser Slogan nicht besser hätte umgesetzt werden können, geben sich die Christdemokraten selbstbewusst.

Man biete „Experten verschiedenster Bereiche“ auf der Liste auf. Für Konstanz stehe demnach die erneute Kandidatur der amtierenden Ratsmitglieder Hanspeter Bachthaler, Karl Fisch, Vicky Cukor-Braun und Michael Kramer. Zusammen mit Marco Addario, Petra Bruckert, Christian Kolb, Thomas Kunzelmann, Nadja Lang, Simon Pfost und Daniela Rüdlin stellen sich elf Personen zur Wahl für den Gemeinderat der Wasserschlossgemeinde.

„Ganz ohne Verkehr lässt es sich in unserer Gemeinde nicht leben“, sind sich die Bewerber einig. Daher wolle man alles dafür tun, dass die Verkehrswege sicher blieben beziehungsweise würden. Dies könne beispielsweise durch den Ausbau von Spielstraßen erfolgen. Über allem stehe jedoch eine nachhaltige Entwicklung des Dorfes. „Kinder sind unsere wichtigsten Bürger“, sind sich die CDU-Vertreter einig. Das fange bei der Förderung des Tagesmutterwesens und der pädagogischen Einrichtungen an und gehe nahtlos in die Unterstützung des Ehrenamts in den zahlreichen Vereinen für jung bis alt weiter. Wichtig sei hier die Freiwillige Feuerwehr, die mit Ausrüstung und Fortbildung stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden soll.

„Wir wollen die Gemeinde für Senioren lebenswert erhalten“, schreibt die CDU ergänzend in ihrem Mehr-Generationen-Wahlprogramm. Ein Baustein hierfür könne der Ausbau des Nahverkehrs zwischen Ober- und Unterdorf, aber auch zu den Nachbargemeinden sein. Damit verbinden die Christdemokraten auch die Hoffnung, dass der Inzlinger „Landmarkt“ besser besucht wird. Bei der Programmvorstellung appellierten die Kandidaten an die Bürger, das Lebensmittelgeschäft zu nutzen, um es zu erhalten.

Weitere wichtige Punkte im Programm der CDU sind der Bau einer Abdankungshalle, der Ausbau der Sportstätten, Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich, die Öffnung für alternative Energien sowie der Respekt für Umwelt und Landwirtschaft.

Kreistagskandidaten

Für den Kreistag kandidieren neben dem Inzlinger Kreisrat Alexander Braun aus aus der Nachbargemeinde Grenzach-Wyhlen Tobias Benz, Ulrike Ebi-Kuhn, Alexander Drechsle, Felix Kohler und Renate Sammet-Grether. Ihnen sei der Ausbau der Infrastruktur wichtig, allem voran das Breitband- und Radwegenetz. Als Basis der Zukunftsfähigkeit sei die Familie im Blick der Kandidaten und der Partei, wie es in der Mitteilung heißt.

Mit einer Fragerunde endete die Vorstellungsrunde. Ulrike Ebi-Kuhn und Alexander Braun dankten den Kandidaten und lobten sie für ihr Engagement für das Dorf und die Demokratie. Wie bereits vor fünf Jahren habe Inzlingen wieder eine gute Auswahl an Bewerbern.

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