Inzlingen Das Wasserschloss wird aufgehübscht

Das Restaurant im Wasserschloss bekommt neues Mobiliar und wird aufgefrischt. Auch der Eingangsbereich und die Räume der Verwaltung werden aufgearbeitet. Foto: Manfred Herbertz

Inzlingen - Nach über 40 Jahren, in denen die Familie Beha das „Wasserschloss“ betreibt, ist es in Kürze soweit: Das Restaurant bekommt neues Mobiliar. Im gleichen Zug werden auch Sanierungsarbeiten im Schloss – Restaurant wie Rathaus – durchgeführt.

Erfreulich ist die Tatsache, dass die Vergabesumme mit rund 161 000 Euro gegenüber der Budgetierung, für die 192 000 Euro eingesetzt waren, doch erheblich günstiger wird. Ohne große Diskussion stimmte der Gemeinderat der Investition daher zu.

Bürgermeister Marco Muchenberger sagte, es sei, nachdem nun das Restaurant endgültig in die Hände der jüngeren Beha-Generation übergegangen ist, dringend angebracht, auch das in die Jahre gekommene Inventar des Restaurants auszutauschen. „Es ist überdies eine Investition in die Zukunft“, bekräftigte Muchenberger. Das Inventar des Restaurants, welches der Gemeinde gehört, sei mitverpachtet. So werde sich die Investition auch über die Pacht refinanzieren, rechnete der Bürgermeister vor. Er betonte, dass sich auch die Pächter an der Renovierung beteiligten.

Malerarbeiten und Sanierung der Parkettböden

Selbstverständlich, so Muchenberger weiter, sei das Einvernehmen mit dem Verein zur Erhaltung des Inzlinger Wasserschlosses hergestellt worden. Auch seien die Arbeiten mit dem Denkmalschutzamt abgestimmt und von diesem erlaubt worden, zumal es sich nicht um Eingriffe in die Bausubstanz handele.

Architekt Wolfgang Gottschalk stellte im Gremium die geplanten Arbeiten, die bereits Ende dieses Monats beginnen und Ende März abgeschlossen sein sollen, vor. Wie der Architekt betonte, soll auch während der Renovierung der Betrieb im Restaurant weitergehen.

Im Restaurantbereich werden Tische und Stühle erneuert, es werden neue Schränke angeschafft und die Theke, die auch etwas in den Raum hinein versetzt wird, erhält eine neue Verkleidung.

Zudem wird die Beleuchtung auf einen neuen Stand gebracht. Die Lampen werden erneuert und die Elektroinstallation ertüchtigt. Weiter sind Malerarbeiten im Gobineau-Zimmer vorgesehen, ebenso im Eingangsbereich, im Treppenhaus und in der Verwaltung. Auch die Parkettböden werden saniert.

In einem zweiten Schritt werden in den Räumen der Verwaltung und im Rittersaal die Parkettböden aufbereitet, erläuterte der Architekt.

Michael Kramer (CDU) sagte, das sei eine gute Sache. Er wünsche sich, dass das Restaurant dann auch weiterhin erfolgreich betrieben werden könne.

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