Inzlingen Im Herzen ist er bereits ein Inzlinger

Der Verein zur Erhaltung des Inzlinger Wasserschlosses freute sich über einen ausverkauften Bürgersaal beim Neujahrskonzert von Georgi Mundrov. Foto: Heinz Vollmar Foto: Die Oberbadische

Mit bekannten Werken wie „Eine kleine Nachtmusik“ von Amadeus Mozart, dem sehr virtuos vorgetragenen „Rondo op. 51 Nr. 2 G-Dur“ von Ludwig van Beethoven sowie zahlreichen Tänzen von Debussy, Chopin und Albéniz begeisterte der bekannte Pianist Georgi Mundrov am Sonntag beim Neujahrskonzert des Vereins zur Erhaltung des Inzlinger Wasserschlosses.

Von Heinz Vollmar

Inzlingen. Das Neujahrskonzert mit Georgi Mundrov ist seit Jahren eine feste Größe im Veranstaltungskalender des Schlossvereins und sorgt immer wieder für großes Publikumsinteresse. So auch am Sonntag, als Mundrov einerseits nicht nur zahlreiche Stammgäste begrüßte und andererseits sein Konzert auch in der Tradition der Wiener Philharmoniker betrachtete. Diese würden in Wien den Radetzky-Marsch zwar als Zugabe spielen, Mundrov überraschte sein Publikum im Wasserschloss gleich zu Beginn des Neujahrskonzerts mit dieser bekannten Melodie von Johann Strauss. Dem Publikum rief er zu, dass es für alle Beteiligten ein wahres Glück sei, vor ausverkauftem Haus spielen zu dürfen. Der Pianist räumte gutgelaunt ein, im Herzen bereits ein Inzlinger zu sein, so gerne komme er in die Wasserschlossgemeinde.

Bevor Mundrov jedoch seine Klavierwerke, die er allesamt in Dur-Tonalität präsentierte, zum Besten gab, riet er den Konzertbesuchern, sich auf musikalische Weise „aufzuwärmen“, um zu lernen, mit der Dynamik der Kompositionen umzugehen. Dass die Hörer die Aufwärmübung bestanden, attestierte der Pianist dann auch umgehend und sorgte mit bekannten Melodien wie „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss sowie mit bekannten Tango-Kompositionen wie dem „Tango Nuevo“ von Astor Piazzolla für lang anhaltende Beifallsbekundungen.

Zu den weiteren Höhepunkten des Neujahrskonzerts zählten Tänze wie die „Habanera“ von Claude Debussy sowie ein „Tango Espana“ von Isaac Albéniz, allesamt Rhythmen, die auch dem Publikum gefielen und dem Konzert eine ganz besondere Note verliehen.

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