Inzlingen Inzlingen bleibt „unauffällig“

Die Oberbadische
In Inzlingen hat es vergangenes Jahr keinen einzigen Wohnungseinbruch gegeben.Symbolfoto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Inzlingen (tn). Die Gemeinde Inzlingen ist nach wie vor „kriminalgeografisch unauffällig“. Dieses Fazit zieht das Lörracher Polizeirevier nach der Auswertung der Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr.

Mit 51 Straftaten – im Jahr 2019 waren es 66 – und einer Häufigkeitsziffer von 2027 (2632) findet sich Inzlingen im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Landkreises nach wie vor im unteren Tabellenbereich wieder. Die Aufklärungsquote ist laut Polizeistatistik im Vergleich zum Jahr 2019 (48,5 Prozent) auf 74,5 Prozent erheblich angestiegen. Insgesamt wurden 37 Tatverdächtige ermittelt (2019: 31), davon 33 Erwachsene, drei Heranwachsende und ein Jugendlicher. 19 dieser Tatverdächtigen waren Nichtdeutsche; im Jahr 2019 waren dies zehn.

Geht man ins Detail, so fällt auf, dass in Inzlingen vor allem der Bereich der Diebstahlsdelikte massiv gesunken ist: von 18 Fällen im Jahr 2019 auf zuletzt nur noch fünf. Auch verzeichnet die Statistik für das vergangene Jahr nicht einen einzigen Wohnungseinbruch. Zum Vergleich: Während im Jahr 2016 deren sieben zu beklagen waren, waren es zuletzt jeweils vier.

Auf für Inzlingen vergleichsweise hohem Niveau verharrt indes die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte. Sie liegt stabil bei jeweils 16 in den Jahren 2020 und 2019. Im Vergleich zu den Vorjahren ist diese Zahl aber stark gestiegen: von vier (2016) auf sieben (2017 und 2018) und nun sogar 16.

Außerdem verzeichnet die Polizei acht Fälle von Körperverletzung in Inzlingen – eine Zahl, die in etwa dem örtlichen Durchschnitt entspricht. Keine große Rolle spielen Drogen im Waieland. Hier führt die Statistik für das Vorjahr fünf Fälle von Rauschgiftkriminalität auf. Zum Vergleich: 2019 gab es nur einen Fall, 2018 deren vier und 2017 sogar elf.

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