Inzlingen Inzlingen ist „unauffällig“

Beschaulich, ruhig und relativ sicher geht es in Inzlingen zu. Was die Kriminalität betrifft, liegt das Dorf im Landkreisvergleich am unteren Ende der Skala. Foto: Tim Nagengast

Inzlingen - Normalerweise freut man sich nicht über hintere Plätze in Statistiken. Doch in der Wasserschlossgemeinde ist man gar nicht so unglücklich mit dieser speziellen Auflistung: Es handelt sich nämlich um die Kriminalitätsentwicklung im Ort und hier ist Inzlingen im unteren Tabellenbereich zu finden.

Andreas Nagy, stellvertretender Leiter des Polizeireviers Lörrach, stellte am Dienstag im Inzlinger Gemeinderat die Zahlen für das Jahr 2018 vor. Die Polizei verzeichnete für das genannte Jahr 60 Straftaten – vier weniger als anno 2017. Wenn man die Häufigkeitsziffer zugrunde legt, liegt im Landkreis Lörrach nur noch Kandern hinter Inzlingen. „Das ist relativ beruhigend“, stellte Nagy fest. Er betonte: „Inzlingen ist einmal mehr kriminalgeografisch unauffällig.“

Auch wenn die Aufklärungsquote geringfügig auf 58,3 Prozent zurückgegangen ist, sei dies noch ein guter Wert.

Auffälligkeiten melden

Die „Rangliste“ führen die Diebstähle an, die sich auf 22 (18) erhöht haben. Ebenfalls gab es mit vier Wohnungseinbrüchen zwei mehr als im Vorjahr. Im Zusammenhang mit den Wohnungseinbrüchen bat Nagy darum, Auffälligkeiten sofort zu melden und Fremde eventuell auch anzusprechen. Das halte potenzielle Täter oft schon von ihrem Vorhaben ab. Etwas zugenommen (13, Vorjahr 11) haben auch die so genannten Rohheitsdelikte. Aber auch hier relativierte der Polizist, denn wenn sich vier Personen gleichzeitig prügeln, schlage sich dieser eine Vorfall gleich mit vier Delikten in der Statistik nieder. Die übrigen Delikt-Sparten (Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Vermögens- und Betrugsdelikte) liegen im einstelligen Bereich.

In Inzlingen könne man ruhig schlafen, sagte Nagy, der froh wäre, in anderen Kommunen ähnlich niedere Fallzahlen zu haben.

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