Inzlingen „Mäuslehäusle“ will weiterleben

Heinz Vollmar
Der Vorstand des „Mäuslehäusle“ mit (von links) Christian Wrobel, Jenny Wrobel, Piero Saccone und Natascha Christen gibt nicht auf, sondern richtet den Blick nach vorne. Foto: Heinz Vollmar

Veraltetes Betriebskonzept und mangelnde Nachfrage wegen starker Konkurrenz: In der Inzlinger Betreuungseinrichtung „Mäuslehäusle“ ist eine Gruppe nach der anderen aufgelöst worden. Der Verein soll trotzdem erhalten bleiben.

Seit Oktober ruht die Kindergruppenarbeit im „Mäuslehäusle“ komplett.

Rückblick

In ihrem Jahresrückblick malte Vorsitzende Alexandra Westermann ein schwieriges Bild von der Situation. Schon im Januar musste die Gruppe der Naturfüchse aufgelöst werden, weil der bisherige Leiter sich aus beruflichen Gründen zurückgezogen hatte. Im Februar folgte dann die Schließung der Knirpse-Gruppe und im September die Auflösung der Mäuse-Gruppe, zog die Vorsitzende eine bittere Bilanz.

Westermann machte ein veraltetes Betriebskonzept und die Konkurrenz durch andere Betreuungseinrichtungen, die bessere Betreuungszeiten anbieten könnten, im Wesentlichen für die Situation verantwortlich. Kassiererin Jenny Wrobel ergänzte: „Wir mussten auch aus finanziellen Gründen die Reißleine ziehen, denn wir haben wegen des mangelnden Zuspruchs immer mehr drauflegen müssen.“

Rückblende

Als sehr positiv bewertete Westermann indes Veranstaltungen wie den Weihnachtsbaumverkauf, den Ostereierlauf am Wasserschloss sowie den Flohmarkt unter dem Motto „ Unser Dorf räumt auf“. Außerdem würden auch die Kurse für die Babymassage wieder sehr gut anlaufen, die von der örtlich zuständigen Hebamme durchgeführt würden.

Ausblick

Nach intensiven Beratungen haben sich die Verantwortlichen des „Mäuslehäusle“ trotz aller Schwierigkeiten dazu entschlossen, den Verein am Leben zu erhalten.

Gefördert wird daher zunächst die Ausbildung einer Tagesmutter für das „Mäuslehäusle“. Festhalten will man auch am Weihnachtsbaumverkauf, am Ostereierlauf sowie am Flohmarkt. Initiieren will der Verein darüber hinaus eine Fasnachtsdisco für Kinder und ein Kinderkino. Auch die „Füchse-Gruppe“ soll reaktiviert werden. Kontakte hat man außerdem mit dem Familienzentrum in Lörrach sowie der Kirche aufgenommen, um weitere Hilfestellungen für den Erhalt des „Mäuslehäusle“ zu erhalten.

Unterstützung bei der Arbeit des „Mäuslehäusle“ versprach bei der Hauptversammlung auch Bürgermeisterstellvertreter Karl Fisch.

Wahlen

Vorsitzende: Jenny Wrobel; stellvertretende Vorsitzende: Natascha Christen; Kassierer: Christian Wrobel; Schriftführer: Piero Saccone; Kassenprüferin: Malaika Stöcklin.

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