Inzlingen Ohne die gewohnte Prozession

Auf dem Lindeplatz in Inzlingen war zu Fronleichnam inmitten eines Blumenteppichs ein Altar mit dem Allerheiligsten aufgebaut wurden. zahlreiche Gläubige nutzen an diesem Vormittag die Gelegenheit zur persönlichen Andacht.Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Inzlingen (mh). Aus der Kirche St. Peter und Paul in Inzlingen erklangen an diesem besonderen Vormittag mediative Orgelklänge. Auf dem Lindenplatz war ein prächtiger blumengeschmückter Altar errichtet worden, auf dem die Monstranz (das Allerheiligste) präsentiert wurde. In der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in der Wasserschlossgemeinde wurde das Fronleichnamsfest im Zeichen der Corona-Pandemie anders als üblich gefeiert. So wurde die normalerweise an diesem Festtag stattfindende Prozession, bei der das Allerheiligste durch die Straßen getragen wird, abgesagt.

Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Das Fronleichnamsfest ist für Inzlinger Katholiken jedes Jahr ein besonders wichtiger Feiertag. Die Blumenteppiche, der Festgottesdienst und die Prozession in Inzlingen waren bisher fester Bestandteil des Kirchenjahres, doch in Zeiten von Corona ist alles ein bisschen anders. So wurde das Fest nicht in der gewohnten Weise gefeiert.

Die Pfarrgemeinde hatte unter Mitwirkung der Familie Waibel auf dem Lindenplatz den Altar prachtvoll mit Blumen geschmückt, auf dem Altar war die Monstranz aufgestellt. In gebührenden Abstand standen Stühle für die Gläubigen, die hier Platz nehmen und beten oder meditieren konnten. Den ganzen Vormittag über kamen Gläubige, die hier verweilten und innhielten, in stiller Andacht.

Kirchengemeinderat Roland Jakob-Roetne freute sich über den Zuspruch, den diese Feier, die anstelle der Prozession stattfand und bezeichnete die Atmosphäre auf dem Linden als besonders und den Rahmen dieser Feier als würdevoll.

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