Inzlingen Sanierung Inzlinger Wasserschloss

Simone (l.) und Stephanie Beha freuen sich zusammen mit Bürgermeister Marco Muchenberger über die gelungene Sanierung des Restaurants im Wasserschloss. Foto: Manfred Herbertz

Inzlingen - Das Wasserschloss ist das Wahrzeichen Inzlingens und wurde im Jahre 1969 von der Gemeinde erworben sowie vollständig renoviert, 1978 war die Sanierung abgeschlossen. Seither ist das Wasserschloss Sitz der Verwaltung.

Zum anderen ist in dem ehrwürdigen Gebäude das Restaurant „Zum Wasserschloss“ zu finden, das sich weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus einen sehr guten Ruf erworben hat. Eine Symbiose, die sich für beide Seiten bewährt hat, wie Bürgermeister Marco Muchenberger betont.

Seit über 40 Jahren betreibt die Familie Beha – zunächst Sepp Beha mit seiner Frau Sybille, jetzt als Nachfolgerinnen die Töchter Simone und Stephanie – das Restaurant. Nun war es an der Zeit, in das „Wahrzeichen“ zu investieren und zu sanieren. Viel Geld hat die Gemeinde dafür in die Hand genommen.

Restaurant erstrahlt in neuem Glanz

Seit einigen Tagen erstrahlt das Restaurant im Wasserschloss in neuem Glanz. Die Räume wurden saniert, das Mobiliar ersetzt, und langsam kommen die Gäste wieder zurück. Infolge der Corona-Pandemie war auch das Restaurant viele Wochen geschlossen. Die Sanierung war aber nicht der Corona-Pandemie geschuldet, sondern zuvor schon beschlossene Sache. Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2020 stellte die Gemeinde erhebliche Summen bereit, um das wertvolle und repräsentative Gebäude innen auf Vordermann zu bringen.

So wurden rund 62 000 Euro für den Restaurantbereich bereitgestellt. Dazu gehörten das Abschleifen der Böden, Malerarbeiten, die Elektrik für eine neue Beleuchtung sowie ein Ersatz für die 40 Jahre alte Theke, die nun einen interessanten Blickfang darstellt und dem Personal mehr Platz bietet. Auch der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. Wer die Räume des Restaurants betritt, wird von einem gelungenen Mix aus modernem Mobiliar und einer attraktiven Beleuchtung empfangen. Die Böden wurden saniert und präsentieren sich nun in frischen Glanz. Farbgebung und Mobiliar setzten dabei interessante Kontraste zum historischen Gemäuer. Die Sanierung ist mit dem Denkmalamt abgestimmt.

Im als Rathaus genutzten Teil des Wasserschlosses wurden Treppen und Parkettböden abgeschliffen und das Treppenhaus neu gestrichen.

95 000 Euro investierte die Gemeinde in das neue Mobiliar, die Beleuchtung, Vorhänge und die Überarbeitung des Eingangsbereichs vom Restaurant, wie Bürgermeister Marco Muchenberger im Pressegespräch erläuterte. Immerhin war das vorhandene Mobiliar über 40 Jahre alt. Eine lange Zeitspanne, und da die Einrichtung Bestandteil des Pachtvertrags war und ist, hat die Gemeinde diese Anschaffung finanziert.

Wie Muchenberger sagte, seien die Arbeiten „dringend notwendig“, weil in Teilen seit rund 40 Jahren eben nichts mehr gemacht worden sei. Auch hätten die Pächter sich an den Sanierungskosten beteiligt.

Simone und Stephanie Beha freuen sich, dass es nun endlich wieder vorangeht. Den coronabedingt eingeführten Mittagstisch zum Mitnehmen wollen sie zunächst weiterführen. Auch freut sich der Bürgermeister darüber, dass die Küche des Wasserschlosses den Mittagstisch im gemeindeeigenen Kindergarten beliefert.

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