Von Helmut Ritter

Inzlingen. Seit vier Jahrzehnten gibt es in Inzlingen das „Aquarianer-Team“ (ATI). Grund genug, diesen runden Geburtstag würdig zu feiern.

Zahlreiche Mitglieder und Angehörige trafen sich aus diesem Anlass in der Pfarrschüre, wo sie vom Vorsitzenden Andreas Wagner begrüßt wurden. Wagner zeigte sich sehr erfreut über die rege Beteiligung.

Bürgermeister Marco Muchenberger überbrachte den Aquarianern die Grüße der Gemeinde. Er habe, bekundete der Rathauschef, den Einsatz der Mitglieder für die Aquaristik und vor allem für Natur- und Artenschutz durch die vor 25 Jahren begonnene Bachpatenschaft stets verfolgt. In dieser Arbeit liege ein großer Nutzen für die Allgemeinheit, sagte Muchenberger anerkennend. Auch Aktionen für die Jugend, wie beispielsweise die Teilnahme an der Bachputzete und am Ferienprogramm sowie Einladungen von Schulklassen ins Biotop im Langmatt-Tal würdigte der Bürgermeister. Er überreichte dem „Aquarianer-Team“ ein Geschenk der Gemeinde.

Ernst Kramer, erster Vorsitzender des ATI überhaupt, gab mit vielen interessanten Bildern einen Rückblick auf die Anfänge des Vereins im Jahr 1974, als vier Aquarienfreunde die Gründung beschlossen und auf ein Inserat hin gleich 26 Interessenten zusammenkamen. Ein Raum in der alten Schule wurde mit viel Aufwand als erstes Vereinsheim hergerichtet; später konnte in der renovierten alten Schule ein neuer Raum bezogen werden, wo dann auch viele Veranstaltungen des Vereins stattfanden, darunter etwa Fachvorträge und Reiseberichte. Aber auch die Geselligkeit kam bei Fasnachtsfeiern und Ausflügen nicht zu kurz. Besonderen Aufwand betrieben die Mitglieder bei den Aquarien- und Terrarienausstellungen des Vereins im Kolpingkeller, in der Alten Schule, im alten Rathaus und schließlich auch in der SVI-Sporthalle, die zum 25-jährigen Bestehen des ATI für neun Tage in einen Ausstellungs- und Vortragsteil umgebaut wurde und viele Besucher anzog.

Schriftführer Helmut Ritter zeigte Aufnahmen von der Vereinsarbeit für die Bachpatenschaft im Langmatt-Tal, bei der die Aquarianer mit viel Engagement am Bach und im Feuchtbiotop für gefährdete Tier- und Pflanzenarten neue Lebensräume schaffen konnten.

Frösche, Kröten und Molche nützen die Laichgewässer, Libellen, Vögel und auch Pflanzen fühlen sich hier wohl und bevölkern ein neu geschaffenes, wertvolles Stück Natur, in dem auch ein Bienenhotel für Wildbienen steht.

Heiko Meier und Andreas Wagner blickten mit Filmaufnahmen und Bildern zurück auf gelungene Ausstellungen, auf die Teilnahme am Inzlinger Grümpelturnier sowie viele andere Aktivitäten. Dabei konnte so mancher Besucher feststellen: „Da haben wir aber noch jünger ausgesehen.“

Nach dem Buffet gab es eine Verlosung. Anschließend saß man noch lange gemütlich zusammen.