Inzlingen (mh). Mit dem bewährten Vorstand geht das Aquarianer-Team Inzlingen (ATI) ins neue Vereinsjahr. Bei der Generalversammlung wurden der Vorsitzende Andreas Wagner sowie der zweite Vorsitzende Ernst Kramer im Amt bestätigt. Vakant bleibt aber der Posten des Naturwarts. Dessen Aufgaben werden von den Vorstandsmitgliedern mit übernommen.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende auf das abgelaufene Jahr ein, in dem der Verein sein 40-jähriges Bestehen feierte. Dazu gab es beispielsweise eine Fotoschau, die einen ausführlichen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre gab. Dr. Helmut Ritter berichtete dabei über die Bachpatenschaft, Ernst Kramer blickte auf die Anfänge des Vereins und die Jugendarbeit zurück, Heiko Meier beleuchtete die Ausflüge und Ausstellungen, und der Vorsitzende Wagner sprach über Arbeitseinsätze und Veranstaltungen. Es sei ein schönes Fest gewesen, so Wagner, der über einen guten Zusammenhalt im Verein berichtete.

Neben den regelmäßigen Pflegearbeiten im Gelände und am Bachlauf sowie am Biotop am Langmattbach wurden im vergangenen Jahr auch zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Das traditionelle Heringsessen im ATI-Heim sei zudem ein voller Erfolg gewesen, ebenso wie das neu ins Leben gerufene Würfelturnier. Der Maihock am Biotop im Langmatttal hat sich bestens etabliert , weiß der Vorsitzende.

Ein Höhepunkt war auch der Diavortrag des bekannten Schweizer Tierfilmers Andreas Meier aus Biel-Benken, der über den Jahreslauf im Leimental berichtete.

Kassier Michael Kramer legte einen ausgeglichen Kassenbericht vor. Ihm sowie dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Als neuer Kassenrevisor wurde Wolfgang Blanck von der Versammlung bestimmt.

Der Verein ATI wurde 1974 gegründet und setzt sich für den Natur- und Artenschutz sowie für eine artgerechte Tier- und Pflanzenhaltung ein. Seit 1990 betreut das ATI im Rahmen einer Bachpatenschaft den Langmattbach. Hier hat der Verein ein Feuchtbiotop eingerichtet, das neben einem großen Trockenbiotop und einer Verlandungszone zu einer Heimat für viele Tiere und Pflanzen wurde. Ziel der Bachpatenschaft war der Ausbau und die Erhaltung von Uferregionen und Bachlauf und die Schaffung von Biotopen für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

In einem Gebiet im Bereich Untere Langmatt wurde ein neues Feuchtbiotop eingerichtet: Nach dem Aushub wurde ein natürlicher Bodengrund gestaltet und der Wasserbereich und die angrenzenden Uferregionen bepflanzt sowie ein naturnaher Zu- und Ablauf hergestellt. Auch wurde ein Bienotop geplant und gebaut.

76 Mitglieder zählt der Verein, ein neues Mitglied wurde in der Versammlung aufgenommen.