Inzlingen Wohnraum anstatt Geldgeschäfte

Im früheren Volksbank-Gebäude an der Riehenstraße sollen sechs Wohnungen geschaffen werden. Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Inzlingen (mh). Das frühere Volksbankgebäude (Riehenstraße 41) soll grundlegend umgestaltet werden. Der Gemeinderat hat der entsprechenden Bauvoranfrage einmütig zugestimmt.

Das Gebäude soll nach den Vorstellungen eines Kaufinteressenten umgenutzt und ausgebaut werden. Stephan Färber von der Stadtbau Lörrach stellte in der Ratssitzung am Dienstag das Projekt vor. In dem Gebäude sollen insgesamt sechs Wohnungen mit einer Wohnfläche von 50 bis 128 Quadratmeter ausgebaut werden. Dazu soll der Schopf im hinteren Teil abgerissen und ein neuer Anbau errichtet werden. Das Erscheinungsbild des Gebäudes an der Riehenstraße bleibe aber nahezu unverändert, wie Färber erläuterte.

Die Räume der ehemaligen Volksbank-Filiale werden ebenfalls in eine Wohnung umgewandelt. Im bislang nicht ausgebauten Dachgeschoss entsteht ebenso Wohnraum. Da es bislang keinen Zugang zum Dachgeschoss gab, soll dieser über eine außenliegende Treppe erfolgen.

Im hinteren Teil des Grundstücks wird der Schuppen durch einen Anbau mit vier Wohnungen ersetzt. Zwar ist der Anbau, wie Färber darstellte, zwischen 3,10 und 4,90 Meter höher als der jetzt noch vorhandene Gebäudeteil, dennoch bleibt der First deutlich unter der Höhe des benachbarten Gebäudes. Zudem sind neun Stellplätze vorgesehen. Dies kritisierte Gemeinderätin Vicky Cukor-Braun (CDU) als nicht ausreichend und befürchtet, dass die Bewohner dann ihre Autos auf der Riehenstraße abstellen. Färber wies darauf hin, dass die Stellplatzverordnung der Gemeinde eineinhalb Stellplätze für Wohnungen vorschreibe, und diese Vorgabe werde eingehalten.

Allgemein begrüßt wurde, dass der Interessent zugesagt habe, den bisherigen Durchgang von der Riehenstraße zum Kalchmattweg hin weiter offen zu halten.

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