Kandern 13 Katzen aus vier Generationen unter einem Dach

Einer der Bewohner Foto: ag Foto: Weiler Zeitung

Kandern (ag). Heimlich, still und leise wurde in Kandern ein „Katzencafé“ eingeführt. Das heißt, eigentlich soll es erst eingeführt werden. Denn derzeit öffnet das kleine Katzenparadies in der Bahnhofstraße 16, schräg gegenüber vom Bahnhof, nur zu ganz besonderen Anlässen, wie dem Bürgerflohmarkt oder dem Weihnachtsmarkt.

13 Katzen und ein Hund leben dort in trauter Eintracht. Zwölf der Katzen gehören Heidrun Blüny, eine weitere ihren Hausnachbarn, Karin und Gerhard Meier. Die Katzen haben eine Scheune, einen Teil des Wohnraums sowie einen geschützten Freiraum zur Verfügung. Auch drei Freigänger sind unter den Bewohnern. „Das entscheidet sich ganz nach Persönlichkeit“, sagt Heidrun Blüny.

Gelegenheit, sich auszutoben, haben die Tiere in dem kleinen Garten jedenfalls zu Genüge. Dort stehen Katzenbäume, Klettergerüste und andere spielerische Elemente, die den Katzen auch Verstecke und Rückzugsorte bieten. Insgesamt stehen den Tieren 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Für Heidrun Blüny ist ihre Katzen-WG eine Art Mehrgenerationenexperiment: Denn es sind nicht weniger als vier Generationen, die hier zusammenleben. Mit einer Katze („Kimba“) aus dem Tierheim hat alles angefangen. Hinzu kam bald schon der Streuner „Karlo“. Schließlich gesellten sich weitere vier Perserkatzen hinzu, die bei Heidrun Blüny abgegeben worden sind. Einmal hat sie die Tiere werfen lassen. Der Rest ergab sich wie von selbst.

„Das funktioniert super, braucht aber viel Gelände“, erklärt Kanderns Katzenmutter. „Die jungen Katzen haben alle zusammengeführt“, sagt sie nicht ohne Stolz. Die Tiere sind zutraulich. Sie werden als Schmusekatzen gehalten.

Mittlerweile hat sich ein großer Interessentenkreis rund um das Katzenparadies gebildet. Bei Bedarf werden über Heidrun Blüny auch schonmal Katzen vermittelt. Man bemüht sich derzeit darum, einen regelmäßigen Treff für Katzenfreunde genehmigt zu bekommen. Das Genehmigungsverfahren jedoch gestalte sich schwierig, so Blüny.

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