Kandern Anklagend und unterstützend

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Das Ehrenmal in Kandern. Foto: zVg

Kandern. Eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertags hat am Sonntag beim Ehrenmal auf dem Böscherzen in Kandern stattgefunden.

Neben Bürgermeisterin Simone Penner nahmen auch Pfarrer Christian Mack sowie Vikar Pater Yves Irakoze aus Burundi am Totengedenken teil.

Die musikalische Umrahmung übernahm eine Delegation der Stadtmusik Kandern und des Männergesangvereins Kandern. Die Bürgermeisterin sprach in ihrer Rede vom Bruch des europäischen Friedens durch den grausamen Angriffskrieg gegen die Ukraine und wies auf die mutigen Frauen im Iran hin, die seit Wochen gegen ein menschenverachtendes Regime kämpfen.

„Gewissenskonflikte“

Auch die entstehenden Gewissenskonflikte zur Austragung der Fußball-WM in einem Land, welches Menschenrechte missachtet, griff Penner auf. Anschließend verlas die Bürgermeisterin das Totengedenken, welches 1952 vom Bundespräsidenten eingeführt wurde. „Nur gemeinsam, um Frieden und Versöhnung bemüht und ein jeder mit Verständnis und Rücksicht auf seinen Nächsten, wird es uns gelingen, den Frieden zu wahren“, so ihr Appell an die Bürger.

Penner betonte: „Tragen wir diese Verantwortung miteinander und beten dafür, dass es uns und den Völkern der Welt jetzt und in Zukunft gelingen möge.“

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