Kandern „Coronalücken“ gemeinsam aufarbeiten

Weiler Zeitung
Schulleiterin Elfi Simon unterzeichnete den Kooperationsvertrag mit Michael Schoenberg vom Mini Lernkreis.                                                           Foto: zVg/Margret Seider

Schule: Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ an August-Macke-Schule

Kandern. Die Schüler der August-Macke-Schule in Kandern können dank der Kooperation mit dem Mini Lernkreis ihre Coronalernlücken gemeinsam aufarbeiten.

Schulleiterin Elfi Simon hat mit dem Mini Lernkreis einen Kooperationsvertrag im Rahmen der Teilnahme am Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ abgeschlossen.

Kinder und Jugendliche seien von den Auswirkungen der Corona-Pandemie in besonderer Weise betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Bei den Schülern hätten sich durch die Schulschließungen in jüngster Vergangenheit teilweise erhebliche Lernrückstände ergeben. Um den entstandenen Lernlücken rasch entgegenzuwirken, sollen die betroffenen Schüler bestmöglich unterstützt werden.

Ziel des Förderprogramms und der Schule sei es, den Schülern eine erfolgreiche Fortsetzung des Bildungswegs zu ermöglichen. Baden-Württemberg hat dazu zu Beginn des Schuljahrs 2021/2022 das auf zwei Jahre angelegte Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“ gestartet. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Schüler werden durch das Programm insofern unterstützt, als dass sowohl ihre fachlichen als auch ihre sozial-emotionalen Kompetenzen gestärkt und weiterentwickelt werden. Pandemiebedingt entstandene Lernrückstände sollen auf diese Weise ausgeglichen werden, heißt es weiter.

Die Unterstützung für die betroffenen Schüler soll möglichst passgenau und zugleich zielorientierte sein. Förderschwerpunkte werden auf die Bewältigung der Lernrückstände in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gelegt. Die Teilnehmerzahl bei den Fördergruppen sei beschränkt.

Die Fachlehrer in den jeweiligen Kernfächern hätten in der Vergangenheit eine Liste mit Schüler erstellt, die besonderen Förderbedarf haben. Priorisiert werden hierbei die Abschlussklassen. Ziel sei es aber, allen Klassenstufen ein Angebot zu unterbreiten.

Förderprogramm läuft bis zu den Sommerferien

Seit Montag läuft das Förderprogramm an der August-Macke-Schule. Die Kooperation ist zunächst bis zu den Sommerferien geplant. Pro Woche, so teilt die Schule mit, finden wöchentlich 14 zusätzliche Stunden Förderunterricht in Kleingruppen statt.

Nach den Sommerferien soll dann neu entschieden werden, ob und in welchem Rahmen das Programm weitergeführt wird.

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