Kandern Ein erfolgreicher Unternehmer mit viel Herzblut

Norbert Arnold, ein bekannter Unternehmer aus Kandern, feiert heute seinen 80. Geburtstag.Foto: ter Foto: Weiler Zeitung

Kandern (ter). Als Unternehmer mit viel Herzblut hat er seine Firma zu einem renommierten großen Handwerksbetrieb aufgebaut: Norbert Arnold aus Kandern, Gründer und Seniorchef der Firma Arnold, Fachbetrieb für Haustechnik (Heizung, Sanitär, Blechnerei), feiert am heutigen Donnerstag seinen 80. Geburtstag. Dabei blickt er zufrieden und mit Stolz auf sein Lebenswerk, das inzwischen sein Sohn Martin Arnold in seinem Sinne weiterführt.

Arnold, Gas-, Wasser-, Anlagentechniker mit Meisterbrief, stammt aus Alzey in Rheinhessen. Schon während seiner Ausbildungszeit, die er mit einer Auszeichnung abschloss, reifte in dem ambitionierten jungen Mann der Wunsch, sich selbstständig zu machen. Nach der Lehre verließ er seine Heimat, um weitere Erfahrungen zu sammeln und seine Fachkenntnisse zu vertiefen. In einem größeren Handwerksbetrieb in Basel arbeitete er sich in eine leitende Position hoch und bildete sich nebenher weiter.

In dieser Zeit lernte er seine spätere Frau Margret aus Weil am Rhein kennen. Sie war ihm privat wie beruflich stets eine wichtige Stütze. „Sie managte nicht nur unsere Familie mit drei Kindern, sondern war auch im Büro unseres Betriebs tätig“, sagt er voller Dankbarkeit.

Know-how, Fleiß, Leidenschaft und Risikofreudigkeit zeichneten Arnold schon in jungen Jahren aus. Mit 28 Jahren machte er sich 1968 selbstständig, nachdem er zuvor den damaligen Kanderner Bürgermeister Rausch aufgesucht und ihn nach einem geeigneten Domizil für eine Betriebsgründung gefragt hatte. Denn Kandern hatte er auf Anhieb in sein Herz geschlossen, hier fühlt sich der Rheinhesse, der im Markgräflerland schnell heimisch geworden war, bis heute sehr wohl.

In einer alten Halle der Tonwerke Kandern (alte Ziegelei) konnte er bald darauf durchstarten. Der Meister für Haustechnik war ein innovativer Macher, weshalb sein Betrieb schnell expandierte. Nach fünf Jahren hatte er schon zehn Mitarbeiter, deren Zahl in den Folgejahren bis auf 45 wuchs. „Gute, verlässliche Mitarbeiter sind unser wichtiges Kapital“, sagt Arnold voller Wertschätzung. Auch freut er sich, dass seine Firma schon mehr als hundert junge Leute in den verschiedenen Berufssparten der Haus- und Umwelttechnik ausgebildet hat.

Mit unternehmerischer Weitsicht gründete er in Basel einen Filialbetrieb für die Schweizer Kunden, der bis heute Bestand hat. Namhafte Bauten in der Region, beispielsweise die Landeszentralbank Lörrach, die Volksbank, Jugendherberge und das Arbeitsamt Lörrach, mehrere Seniorenheime sowie die Schulzentren Efringen-Kirchen und Kandern standen in seinen Auftragsbüchern.

Vor einigen Jahren übergab er das Unternehmen an seinen Sohn Martin, Meister in Haustechnik und Betriebswirt, und stand ihm danach bis 2018 noch mit Rat und Tat zur Seite. Es war das Jahr, in dem das prosperierende Handwerksunternehmen im Domizil an der Bergwerkstraße, das 1990 bezogen wurde, das 50-jährige Bestehen feierte.

Nachfolge gesichert

Der Jubilar freut sich, dass auch zwei von drei Enkeln seinen Berufsweg eingeschlagen haben. Einer absolviert gerade die Meisterschule, ein anderer hat eine Ausbildungsstelle für Haustechnik angetreten. „Ich habe das Fundament gelegt und den Weg geebnet und freue mich, dass es weitergeht“, sagt Arnold. Auch ehrenamtlich war er engagiert: als Vorstandsmitglied in der Innung sowie 26 Jahre als Sachverständigen-Gutachter für die Handwerkskammer Freiburg.

„Was ich tat, tat ich mit Begeisterung und Freude“, sagt der Jubilar rückblickend. Das gilt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für seine Hobbys. Früher wanderte er mit seiner Frau und den Kindern sehr gerne, heute ist das E-Bikefahren mit Touren durch ganz Deutschland zu seiner Leidenschaft geworden.

Außerdem gehört er schon 50 Jahre dem Kanderner Gesangverein an. Ebenso fördert er viele Vereine und ist Gründungsmitglied des Lions-Clubs Markgräflerland-Schliengen. Auch dem Rubbelclub, eine Gemeinschaft Kanderner Unternehmer, die immer wieder mit Spenden für soziale Einrichtungen auf sich aufmerksam macht, ist er eng verbunden.

„Langeweile kenne ich nicht“, sagt der Jubilar, der heute sein Leben ohne berufliche Verpflichtungen genießt und immer noch viel und gern unter Leuten ist.

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