Kandern Ein Jahr wird noch gebaut

Platz für den Neu-, Um-und Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses am Papierweg in Kandern wurde in dieser Woche durch den Abriss des alten, ausgebrannten Gebäudes geschaffen. Foto: Alexandra Günzschel Foto: Weiler Zeitung

Von Alexandra Günzschel

Kandern. Sichtbare Fortschritte machen derzeit die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus. Die brandgeschädigte Fahrzeughalle wurde in dieser Woche nach längeren Entkernungsarbeiten dem Erdboden gleich gemacht. Dieser wiederum soll für den Neubau nun zunächst verdichtet werden. Mit der Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses wird in einem Jahr gerechnet.

Dies gab Bauamtsleiter Hans-peter Amann am Donnerstagabend im Technischen Ausschuss bekannt, wo über weitere Auftragsarbeiten abgestimmt wurde. Noch unklar ist derzeit die Höhe der Förderung des Bauvorhabens. Zwei Anträge auf Zuwendungen in Höhe von 365 000 Euro wurden zwar gestellt, aber noch nicht positiv beschieden.

Zwei mögliche Lösungen kann man sich im Hinblick auf die Erschließung von Parkplätzen sowie einer Übungsfläche vorstellen. Hier stehen aber noch die Gespräche mit der Genehmigungsbehörde aus. Zudem muss sich die Stadt in dieser Hinsicht mit dem Lebensmittelmarkt Hieber einig werden. Von diesen Planungen betroffen ist auch der genaue Standort der Schaugarage für das historische Feuerwehrfahrzeug Opel Blitz.

Die rückwärtigen, im Eigentum des Seniorenwohnheims stehenden Parkplätze wurden vorübergehend in die Straße „An der Kander“ verlegt, an die Rückseite des Gebäudes des DRK. Verlegt wurden außerdem neue Wasserleitungen inklusive Hydranten sowie eine neue Gaszuleitung ins Hauptgebäude.

Möglichst schnell soll nun mit den Sondergründungsarbeiten begonnen werden, um den Untergrund für den Neubau zu verdichten. Die Arbeiten wurden für rund 36 000 Euro bereits von Bürgermeister Christian Renkert vergeben. Der Technische Ausschuss hatte ihn aus Zeitgründen vorab dazu ermächtigt. Ebenfalls im Eilverfahren vom Bürgermeister vergeben wurden die Blitzschutzarbeiten für knapp 7000 Euro.

Im Technischen Ausschuss wurde nun über den nächsten Schritt abgestimmt, die Abbruch-, Beton-, Entwässerungs-, Erd- und Maurerarbeiten. Das wirtschaftlich günstigste Angebot lag bei 356 279 Euro (Firma Kammerer aus Efringen-Kirchen) und somit um 36 420 Euro unter der Kostenschätzung. Insgesamt konnten bei allen drei Auftragsvergaben gegenüber der Kostenschätzung rund 39 000 Euro eingespart werden.

Der Technische Ausschuss sprach sich einstimmig für die Arbeitsvergabe an die Firma Kammerer aus. Der Gemeinderat entscheidet am Montag.

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