Kandern - Bereits am Montag wurde eine Vielzahl von Personen im Bereich Inzlingen von einem angeblichen Polizisten angerufen.

Nun verzeichnete der Polizeiposten Markgräflerland am Mittwoch ähnliche Anrufe in Kandern. Bislang sind etwa 15 Fälle gemeldet worden.

Gleiche Masche wie in Inzlingen

Der Unbekannte erklärte auch hier, dass osteuropäische Einbrecher festgenommen worden seien und ein sichergestelltes Notizbuch die Anschriften der Angerufenen beinhalte und das Vermögen der Betroffenen in Gefahr sei. Durch geschickte Gesprächsführung wurden die Geschädigten zu Bargeld, Goldmünzen oder Schmuck ausgefragt, das durch die Abholung eines angeblichen Polizeibeamten in Sicherheit gebracht werden würde.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in keinem der Fälle zu einem tatsächlichen Schadenseintritt.

Tipps der Polizei

  • Lassen Sie sich nicht von einer angeblichen Telefonnummer der Polizei (z.B. 0761/110) täuschen. Die Polizei wird zu keiner Zeit unter der Notrufnummer bei Ihnen anrufen.
  • Die Polizei wird sich niemals anbieten, Wertsachen für Sie in Verwahrung zu nehmen. Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie Verdacht schöpfen und sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens. Melden Sie verdächtige
  • Wahrnehmungen immer über die 110 (ohne Vorwahl), damit wir reagieren können. Benutzen Sie hierbei nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons.
  • Wichtig: Der Täter wird Sie ggf. zu diesem Rückruf auffordern. Das ist Teil des Tricks! Trennen Sie zuvor immer die Leitung, indem Sie den Hörer auflegen. Drücken Sie nicht auf die Wahlwiederholungstaste. Sie würden sonst wieder mit dem Täter verbunden sein!